Postboten mit Paintball-Gewehr beschossen

Washington, D.C. (USA) - Schlimme Überfall-Serie in den USA: Allein am Samstag kam es zu mindestens fünf Paintball-Angriffen auf Postboten des staatlichen Unternehmens "USPS".

Mit einem Paintball-Gewehr schlugen die Unbekannten mehrmals zu. (Symbolbild)
Mit einem Paintball-Gewehr schlugen die Unbekannten mehrmals zu. (Symbolbild)  © 123RF/Massimo Parisi

Wie eine Ermittlergruppe des Sicherheitsdienstes der Briefdienstleister "United States Postal Service" (USPS) am Sonntagabend auf Twitter mitteilte, wurden vier Überfälle in Washington D.C. und ein weiterer in Riverdale im US-Bundesstaat Maryland verübt.

Laut Washington Post wurden dabei mehrere Postboten leicht verletzt. Alle Taten wurden innerhalb von drei Stunden durchgeführt.

Den Beschreibungen der betroffenen Briefträger nach müssten die Angreifer die gefährlichen Attacken zusammen geplant haben oder es sich gar um denselben Täter handeln.

Demnach wurde bei jeder Tat ein und derselbe Fluchtwagen gesehen.

Bundesagenten untersuchen Angriffe auf Briefträger

Postboten von USPS fielen den Angreifern zum Opfer. (Symbolbild)
Postboten von USPS fielen den Angreifern zum Opfer. (Symbolbild)  © 123RF/unitysphere

Die Beschreibung der Täter lässt auf einen einzelnen Schützen schließen. Aber es könnte auch sein, dass er in Begleitung war. Die Beschreibung eines zweiten Mannes galt als "sehr vage", wie die Washington Post weiter berichtete.

Damit der oder die Übeltäter schnell gefasst werden und weitere Angriffe auf die Angestellten des US-Postdienstes ausgeschlossen werden können, wurde bereits eine Belohnung ausgelobt.

50.000 US-Dollar (umgerechnet etwa 45.500 Euro) bieten die Bundesagenten, die den Vorfall untersuchen, für Hinweise, die zur Ergreifung der Täter führen.

Ein Projektil eines Paintball-Gewehrs kann bis zu 330 km/h schnell sein und schwere Verletzungen verursachen.

Titelfoto: 123RF/Massimo Parisi

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