Diese Familie schmückt ihr Haus mit 60.000 Lichtern

Delmenhorst - Das Weihnachtshaus in Delmenhorst leuchtet auch in diesem Jahr. Mit rund 60.000 Lichtern hat die Familie Borchart ihr Haus und das Grundstück geschmückt. "Es gibt nichts, was nicht beleuchtet ist", sagte Sven Borchart.

Lange hat die Familie Borchart aus Delmenhorst gebastelt und geschmückt. Nun ist ihr Haus bis in die Dachspitze hinein mit Lichtern versehen.
Lange hat die Familie Borchart aus Delmenhorst gebastelt und geschmückt. Nun ist ihr Haus bis in die Dachspitze hinein mit Lichtern versehen.  © Sina Schuldt/dpa

Als eine Besonderheit nannte der 51-Jährige die lebensgroße Weihnachtsmannfigur, die auf einer Leiter Richtung Schornstein klettert. Eine Nebelmaschine sorgt für Rauch.

Als Lieblingsort bezeichnete er die Terrasse mit einer drei Meter hohen Weihnachtspyramide, die sich dreht.

Vom ersten Advent an bis Silvester soll das Haus täglich von 16 bis 21 Uhr beleuchtet werden.

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"Der große Lohn sind Kinder, die mit großen Augen vor dem Tor stehen und fragen, ob hier der Weihnachtsmann wohnt", sagte Borchart, der das Haus gemeinsam mit seiner Frau Martina Borchart und dem erwachsenen Sohn dekoriert hat.

Ihr Weihnachtshaus ist inzwischen weit über Niedersachsen hinaus bekannt. Seit mehr als 20 Jahren schmückt das Paar das Haus.

Das Interesse von Besucherinnen und Besuchern nutzen die beiden für einen guten Zweck. Jährlich sammeln sie Spenden für ein Projekt, das therapeutisches Reiten für behinderte Kinder anbietet.

Um ein Verkehrschaos zu vermeiden, ist die Straße in der Adventszeit nur für Anlieger frei, wie Borchart sagte.

Martina und Sven Borchart stehen vor ihrem Weihnachtshaus. Rund 60.000 Lichter wurden in diesem Jahr verwendet.
Martina und Sven Borchart stehen vor ihrem Weihnachtshaus. Rund 60.000 Lichter wurden in diesem Jahr verwendet.  © Sina Schuldt/dpa

Wegen der Corona-Pandemie gibt es anders als früher keine Getränke und Knabbereien, Interessierte sollen das Haus von der Straße aus ansehen und das Grundstück nicht betreten.

Titelfoto: Sina Schuldt/dpa

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