Spendierhosen? So viel wollen Bürger dieses Jahr bei Geschenken ausgeben

München/Nürnberg - Die Corona-Pandemie dämpft die weihnachtliche Kauflaune vieler Bürger.

Jüngere wollen in diesem Jahr sogar mehr für Geschenke ausgeben. (Symbolbild)
Jüngere wollen in diesem Jahr sogar mehr für Geschenke ausgeben. (Symbolbild)  © Monika Skolimowska/ZB/dpa

Aus zwei am Dienstag veröffentlichten Umfragen der Nürnberger Marktforscher GfK und des Portals Check24 geht hervor, dass sich beträchtliche Teile der Menschen in Deutschland beim Geschenkekauf einschränken wollen.

Die GfK rechnet zwar damit, dass die Umsätze des Einzelhandels im Weihnachtsgeschäft mit 19,8 Milliarden Euro ähnlich hoch ausfallen wie im vergangenen Jahr.

Doch viele Ältere ab 50 Jahren wollen demnach weniger ausgeben.

"Gerade die Menschen im Alter von 50 bis 59 Jahren, die vor dem Ruhestand stehen, machen sich sehr viele Sorgen wegen der Auswirkungen der Corona-Pandemie auf ihre persönliche finanzielle Situation", sagte GfK-Verbraucherforscherin Petra Süptitz.

Demnach findet es fast die Hälfte der 50- bis 74-Jährigen richtig, in diesem Jahr auf den üblichen Weihnachtstrubel zu verzichten, inklusive Zurückhaltung bei den Geschenken.

Ältere verzichten zu Weihnachten auf Trubel, Jüngere trotz Corona in Spendierlaune

Check24 ließ unabhängig vom Alter allgemein fragen, ob Corona die Weihnachtsausgaben verändern werde: 28 Prozent der Befragten antworteten, dass sie weniger ausgeben wollten. 57 Prozent sagten, dass die Pandemie keinen Einfluss auf ihre Shopping-Pläne habe, drei Prozent wollen mehr ausgeben.

Laut GfK sind es die Jüngeren, die zum Teil sogar deutlich mehr Geld für den Geschenkekauf planen. Die GfK sagte - wie viele andere - voraus, dass der Anteil des Online-Handels stark zunehmen wird.

Das Umfrageinstitut YouGov befragte im Auftrag von Check24 2075 Bürger von 18. bis 20. November, die GfK befragte von 11. bis 17. November 1000 Bürger. Die zwei repräsentativen Befragungen wurden unabhängig voneinander durchgeführt.

Titelfoto: Monika Skolimowska/ZB/dpa

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