Nürnberger Christkindlesmarkt ohne Eröffnungsfeier vom Balkon der Frauenkirche

Nürnberg - Nach der pandemiebedingten Absage des Nürnberger Christkindlesmarktes im vergangenen Jahr wird die Traditionsveranstaltung mit Weltruf in diesem Jahr wieder stattfinden.

Nach der Absage im vergangenen Jahr soll der Nürnberger Christkindlesmarkt in diesem Jahr wieder stattfinden - allerdings mit verändertem Konzept. (Archiv)
Nach der Absage im vergangenen Jahr soll der Nürnberger Christkindlesmarkt in diesem Jahr wieder stattfinden - allerdings mit verändertem Konzept. (Archiv)  © Daniel Karmann/dpa

Das gab die Stadt Nürnberg am Montag bekannt. Der Weihnachtsmarkt werde dezentral an mehreren Plätzen der Nürnberger Innenstadt abgehalten.

Auf diese Weise werde das Marktgeschehen entzerrt und mehr Platz zwischen den Buden geschaffen. Zusammenballungen von Menschen sollen so weit wie möglich vermieden werden.

Der Markt soll am 26. November traditionell vom neuen Nürnberger Christkind eröffnet werden und bis zum Heiligen Abend dauern.

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Wer im Gewand des Christkindes den Eröffnungsprolog halten wird, soll am 3. November entschieden werden. Derzeit sind noch zwölf Bewerberinnen im Rennen um die Nachfolge des amtierenden Christkindes Benigna Munsi.

Die Eröffnungsfeier müsse allerdings in einem geschlossenen Raum stattfinden und könne vom Publikum nur via Fernsehübertragung verfolgt werden.

Oberbürgermeister Marcus König (41, CSU) zeigte sich grundsätzlich zufrieden, dass der Christkindlesmarkt wieder stattfinden kann. "Natürlich hätte ich mir auch gewünscht, dass das Nürnberger Christkind seinen Markt ganz traditionell vom Balkon der Frauenkirche herab eröffnen kann. Dies ist jedoch aus Gründen des Infektionsschutzes nicht möglich", sagte er.

Die bayerische Landesregierung hatte in der vergangenen Woche den Weg für Weihnachtsmärkte im Freistaat weitgehend ohne Corona-Einschränkungen freigemacht.

Titelfoto: Daniel Karmann/dpa

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