Sternsinger klingeln wegen Corona-Pandemie nicht an der Tür

Aachen/NRW - Im Zeichen der Coronavirus-Pandemie haben die Sternsinger ihren Auftritt verändert und kommen nicht wie sonst an die Haustür.

Die Sternsinger werden wegen der Corona-Pandemie nicht an den Türen klingeln und Spenden sammeln.
Die Sternsinger werden wegen der Corona-Pandemie nicht an den Türen klingeln und Spenden sammeln.  © Marijan Murat/dpa

Als Ersatz hat das Kindermissionswerk "Die Sternsinger" kontaktlose Alternativen erdacht wie Segensbriefe oder digitale Besuche.

Dafür wurde die Spendenaktion, bei der Kinder für Kinder sammeln, um zwei Wochen bis Anfang Februar verlängert.

Die ursprüngliche Überlegung, eine "Sternlänge Abstand" zu halten, hat sich erübrigt.

Sonst klingeln die als Könige verkleideten Jungen und Mädchen nach Weihnachten bis in den Januar hinein an den Türen und sammeln für einen guten Zweck.

Das ist in diesem Jahr pandemiebedingt nicht möglich.

Jedes Jahr machen rund 300.000 Jungen und Mädchen bei diesem katholischen Brauch mit.

Sternsinger sammelten Anfang 2020 über 50 Millionen Euro

Zu Beginn des Jahres 2020 sammelten sie 52,4 Millionen Euro für rund 1600 Projekte.

Die Eröffnung wird am 29. Dezember im Aachener Dom in deutlich verkleinertem Rahmen gefeiert: Statt der ursprünglich 1200 Kinder werden nur 12 in der Kirche sein. Das Motto lautet: "Heller denn je - Die Welt braucht eine frohe Botschaft".

Titelfoto: Marijan Murat/dpa

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