Weihnachtsgeschenke 2020: Diese Top-Ideen kennst Du bestimmt noch nicht!

Alle Jahre wieder ... ertönt nicht nur die gleiche Weihnachtsmusik, sondern ebenso das gleiche Dilemma: "Was schenk ich nur?". Da die Welt sowieso auf dem Kopf zu stehen scheint, ist das doch zumindest eine gute Gelegenheit, die Geschenkauswahl neu und vor allem nachhaltig zu überdenken.

Der wichtigste Tipp gleich zu Anfang, da es noch nicht zu spät ist: Frag nach, ob es einen Geschenkwunsch gibt! Oder lass dir, wenn möglich, zumindest einen Anhaltspunkt geben, in welche Richtung es gehen soll.

So vermeidest du enttäuschte Gesichter, ein erzwungenes Lächeln oder das Problem, dass noch mehr Zeug angehäuft wird, das kaum gebraucht wird.

Etwas Abenteuerliches

Entdecke Weihnachtsgeschenke, die nachhaltig, einfallsreich, nützlich oder einfach ganz persönlich sind (Symbolbild).
Entdecke Weihnachtsgeschenke, die nachhaltig, einfallsreich, nützlich oder einfach ganz persönlich sind (Symbolbild).  © Pexels, Andrea Piacuadio

Gerade um die Vorweihnachtszeit kommen Freunde, Bekannte, Verwandte und Kollegen zusammen, um das Jahr Revue passieren zu lassen und gemeinsam schöne Erinnerungen zu schaffen.

Auch wenn Wichtelbrunch, Hüttenzauber oder die klassische Weihnachtsfeier nicht wie gewohnt stattfinden können, muss es noch lange nicht langweilig werden! Wie wäre es denn mal zur Abwechslung mit einer Entdeckungstour durch Pompeji, einem Spiele-Nachmittag in Spanien oder einem Sangria-Abend mit Dragqueens?

Airbnb bietet unter der Rubrik Online-Entdeckungen eine große Auswahl an Exkursionen, Kursen und Entertainment-Erlebnissen der ganz besonderen Art an.

Egal ob als Einzel- oder Gruppengeschenk kann man sich ganz bequem von zu Hause aus per Handy, Tablet oder Computer live zuschalten und Spaß haben!

Etwas Selbstgemachtes

Gestalte dein Onlineshopping nachhaltiger, indem du Bestellungen planst und/oder dich mit Nachbarn zusammenschließt (Symbolbild).
Gestalte dein Onlineshopping nachhaltiger, indem du Bestellungen planst und/oder dich mit Nachbarn zusammenschließt (Symbolbild).  © Pexels, Cottonbro

Selbstgemachte Öle, Plätzchen, Eierliköre und Marmeladen sind die Klassiker der DIY-Weihnachtsgeschenke ("Do it yourself – Mach‘s selbst") aus der Küche.

Für die Schönheitspflege gibt es aber auch viele tolle Rezepte. Beispielsweise lässt sich aus Zucker, Salz oder Kaffee gemischt mit Öl oder Sheabutter ganz einfach ein natürliches Peeling herstellen. Egal ob als "Peeling-Praline" oder als Rohmasse im Glas, diese Geschenke bereiten nicht nur den Beschenkten, sondern ebenso Mutter Natur eine große Freude. Denn in vielen herkömmlichen Peeling-Produkten ist Mikroplastik enthalten (TAG24 berichtete), das wir mit unserem Abwasser hinunterspülen.

Prinzipiell ist es zu empfehlen, auf Naturkosmetik zu setzen, egal ob man diese nun kauft oder selbst herstellt.

Mehr Ideen für Naturkosmetik zum selber machen findest Du hier, sowie DIY-Sets, um anderen damit eine kleine Freude zu bereiten.

Etwas Praktisches

Auch Weihnachtsgeschenke können nachhaltig sowie gut für Umwelt und Klima sein (Symbolbild).
Auch Weihnachtsgeschenke können nachhaltig sowie gut für Umwelt und Klima sein (Symbolbild).  © 123rf/Kirill Ryzhov

Am 3. Juli 2021 tritt EU-weit das Verbot für die Herstellung von bestimmten Einwegplastik-Produkten in Kraft. To-Go Kaffeebecher und Co. wird es so, wie wir es bisher kannten, zum Wohle der Natur nicht mehr geben.

Dieses Weihnachtsfest ist also die perfekte Gelegenheit, um diese Produkte durch nachhaltige und praktische Geschenke für das tägliche Leben zu ersetzen. Dabei lautet das Motto "Mehrfachnutzung statt Einmalspaß":

Etwas Lokales

Durch die anhaltende Corona-Pandemie sind viele Bereiche des täglichen Lebens betroffen. Die Liste ist lang und reicht von zahlreichen Kunst- und Kultureinrichtungen über sämtliche Bereiche innerhalb der Schönheitspflege und kleinen Boutiquen bis hin zu Restaurants und Cafés.

Anstatt Großkonzerne weiter wachsen zu lassen, lohnt es sich, Ausschau nach den Helden aus der Umgebung zu halten. Diese kann man nämlich schon durch den Kauf eines Gutscheins unterstützen. Damit bereitest du nicht nur dem Beschenkten eine Freude, sondern sorgst auch dafür, dass Theater, Opern, Restaurants und Läden diese Krise überleben.

Etwas Neues

Viele von uns verbringen aus unterschiedlichen Gründen mehr Zeit zu Hause. Wie wäre es denn mit einem schönen Geschenk, das Schwung in den Alltag bringt?

Onlinekurse sind voll im Trend und bieten eine spannende Möglichkeit, Neues zu entdecken. Portale wie Domestika, Udemy oder Edukatico haben eine große Auswahl an Kursen, unter denen ganz bestimmt für jeden Geschmack etwas dabei ist.

Etwas Persönliches

Die schönsten Geschenke gibt es nicht zu kaufen, aber man kann sie trotzdem teilen: Zeit und Liebe (Symbolbild).
Die schönsten Geschenke gibt es nicht zu kaufen, aber man kann sie trotzdem teilen: Zeit und Liebe (Symbolbild).  © Pexels, Freestocks

Besonders zu Weihnachten blicken wir gerne auf die schönen Momente zurück, die wir gemeinsam mit unseren Liebsten erlebt haben und/oder teilen möchten.

Fotokalender und Fotoalben gelten als wahre Klassiker, doch wie wäre es mal mit einem digitalen Zusammenschnitt der schönsten Momente? Mit diesen kostenfreien Anwendungen kannst Du Deine Lieblingsmomente in Szene setzen.

Nicht alle Momente können oder wollen wir jedoch digital festhalten. Daher ist es auch ein wirklich persönliches Geschenk, besondere Erinnerungen aufzuschreiben und als kleine Geschichten zu verschenken.

Die Liebsten werden sich bestimmt freuen und können so auch auf andere Weise in schönen Erinnerungen schwelgen.

Letztendlich sollte Weihnachten das Fest der Liebe sein, bei dem es darum geht, anderen eine kleine Freude zu machen. Dafür muss man also noch nicht mal (viel) Geld ausgeben. Wer nachfragt, gewinnt, und wer sich bewusst für nachhaltige Weihnachtsgeschenke entscheidet, tut gleichzeitig der Natur etwas Gutes.

Da kann das Fest ja kommen!

Über die Autorin

TAG24-Kolumnistin Gina Gadis.
TAG24-Kolumnistin Gina Gadis.  © Gina Gadis.

Gina Gadis (25) wurde in Dresden geboren und studierte in Freiberg Wirtschaftsingenieurwesen. Zwischen ihrem Bachelor und dem Master ging sie auf Reisen.

Knapp zwei Jahre bereiste Gina die Welt, zehn Monate davon war sie in Asien unterwegs.

Hier kam es zu der Initialzündung. Denn vielerorts in Asien sind die Menschen nicht mehr Herr über die Vermüllung ihrer Orte.

Gina sammelte schon auf ihrer Reise Müll ein, öffentlichkeitswirksam begeisterte sie auch immer mehr Menschen in ihrer Heimat für das Thema.

Als sie zurück nach Deutschland kam (aktuell Masterstudentin in Darmstadt), verfolgte sie weiter die Müll-Thematik. Sie schreibt nun unter anderem diese Kolumne für TAG24.

Titelfoto: 123rf/Kirill Ryzhov, Gina Gadis

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