Neuer Satellit geht an den Start: NASA und ESA erhoffen sich Großartiges

Paris - Ein neuer Erdbeobachtungssatellit soll die Ozeane der Erde beobachten und kartieren. Der Copernicus Sentinel-6-Satellit Michael Freilich wird im November von der Vandenberg Air Force Base in Kalifornien aus in den Weltraum starten.

Der Satellit Sentinel-6 ist ein gemeinsames Projekt von ESA und NASA und wird im November ins Weltall befördert. Auf Instagram werden regelmäßig Updates gepostet.
Der Satellit Sentinel-6 ist ein gemeinsames Projekt von ESA und NASA und wird im November ins Weltall befördert. Auf Instagram werden regelmäßig Updates gepostet.  © Instagram Screenshot @esa_earth

"Wir brauchen diesen Satelliten, um den Einfluss des ansteigenden Meeresspiegels auf unseren Planeten zu verstehen", sagte der Leiter des Erdbeobachtungs-Programms der Europäischen Weltraumorganisation ESA, Josef Aschbacher, am Freitag in einer Online-Pressekonferenz.

Der Satellit soll die Veränderungen der Meeresspiegel als schwerwiegende Folge des Klimawandels akkurat vermessen.

Die Mission ist eine Kooperation der ESA, der US-Raumfahrtbehörde NASA, der meteorologischen Satellitenagentur Europas, Eumetsa, und der US-Wetter- und Ozeanografie-­Behörde NOAA.

Es handle sich um eine exzellente Kooperation zwischen Europa und den USA, so Aschbacher.

Der Satellit ist der erste von zwei identischen Satelliten, die ins All geschossen werden. Er ist nach dem kürzlich verstorbenen Michael H. Freilich, ehemaliger Direktor der NASA-Erdbeobachtungsabteilung, benannt.

So wird der Satellit Sentinel-6 von NASA und ESA im Weltall aussehen

"Mike ist nicht mehr unter uns - aber wir werden sein tiefgründiges Wissen nie vergessen", sagte Thomas Zurbuchen vom NASA-Wissenschaftsdirektorat. Aschbacher würdigte Freilich als "brillanten Wissenschaftler". "Es ist sehr bedauerlich, dass er den Knopf für den Start nicht drücken kann."

Titelfoto: Instagram Screenshot @esa_earth

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