Spektakel am Nachthimmel: Es regnet Sternschnuppen über Deutschland

Münsing - Einen wahren Sternschnuppen-Regen hat es in der Nacht auf Montag am bayerischen Alpenrand zu beobachten gegeben.

Eine Sternschnuppe verglüht am Nachthimmel über dem Auerberg.
Eine Sternschnuppe verglüht am Nachthimmel über dem Auerberg.  © Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Die Geminiden, benannt nach dem Sternbild Zwillinge, gelten als der reichste Sternschnuppenstrom. Zum Höhepunkt waren stündlich bis zu 150 Meteore zu sehen, wie die Vereinigung der Sternfreunde, ein Verein von Amateur-Astronomen mitteilte.

Besonders eindrucksvoll geriet das Naturspektakel bei klarem Himmel im südlichen Oberbayern, etwa in Münsing am Starnberger See, in Kochel am See (Landkreis Bad-Tölz-Wolfratshausen), aber auch im Ostallgäu.

Das Sternbild Zwillinge stehe links oberhalb vom Orion und sei der scheinbare Ausgangspunkt der Sternschnuppen, erklärte die Vereinigung der Sternfreunde. Im Lauf der Nacht wandere das Sternbild Richtung Nordwesten.

Der wahre Grund für das Himmelsphänomen sei, dass die Erde eine kosmische Staubwolke durchquere, die möglicherweise von einem zerbrochenen Asteroiden stamme. Trümmerteile verglühten dabei in der Erdatmosphäre.

Bis zu 150 Meteoriten sind stündlich im Sternschnuppenstrom der Geminiden zu sehen.
Bis zu 150 Meteoriten sind stündlich im Sternschnuppenstrom der Geminiden zu sehen.  © Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Ihr Maximum erreichen die Geminiden-Sternschnuppen jedes Jahr um den 14. Dezember.

Titelfoto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Mehr zum Thema Weltraum:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0