Von "Ufo" bis "Schlafräuber": Deutsche feiern ihren "Supermond" und den Kampf mit den Wolken!

Berlin - Er wurde angekündigt und er erschien: Der Supermond. Das Problem: Um sich in seiner ganzen Fülle und Schönheit zeigen zu können, musste er sich zunächst an den dichten Wolkendecken der Bundesrepublik vorbeischleusen. Hier und da gelang es, wie die teils wunderschönen Aufnahmen von Schaulustigen belegen.

Der Supermond zeigte sich in Brasilien von seiner Glanzseite. Aber auch hierzulande gibt es ein paar richtig gute Aufnahmen.
Der Supermond zeigte sich in Brasilien von seiner Glanzseite. Aber auch hierzulande gibt es ein paar richtig gute Aufnahmen.  © Eraldo Peres/AP/dpa

Egal wo, die Blicke der Bundesbürger waren in der Nacht zu Donnerstag zuhauf gen Himmel gerichtet.

Das Naturschauspiel des Supermondes, welcher zum zweiten Mal in diesem Jahr, nach dem 27. April, zu sehen sein sollte, war das Objekt der Begierde - und für so manch schlafwilligen der Endgegner, den es zu überlisten galt.

Wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) bereits ankündigte, war es dem Einen mehr vergönnt als dem Nächsten, das Spektakel zu beobachten.

TAG24 hat Twitter durchforstet und für Euch die schönsten Supermond-Schnappschüsse auf einen Blick zusammengefasst.

In Koblenz fügte er sich direkt ins Stadtbild ein - ein lediglich temporärer Sightseeing-Spot

In Kirchberg bei Hunsrück bildete der Supermond mit der Wolkenlandschaft eine malerische Symbiose

Auch Bonn freute sich, jedoch nicht allzu lange...

Lassen wir die deutsch-österreichische Beziehung ein wenig spielen: Auch in Wien machte der Supermond auf dicke Hose

Im rheinhessischen Bern verlor der Mond leider den Kampf mit der Wolkendecke

Hoch oben im Norden freute man sich hingegen: Rostock mit freier Sicht

Die wohl schönsten Bilder lieferte diese Twitter-Userin

Ufo oder Erdbeermond? Die Geister scheiden sich, schön war er so oder so

Der nächste "Übeltäter" kommt bestimmt...

Übrigens: Der Mythos vom Schlafräuber "Vollmond" ist seit Jahren Teil von Studien. Der Fakt, dass Menschen bei Vollmond tatsächlich schlechter schlafen, oder einfach länger brauchen, um ins Land der Träume entschwinden zu können, liegt wohl am Hormon Melatonin.

Dieses regelt den Rhythmus zwischen sogenannten Schlaf- und Wachphasen. Je dunkler es ist, desto mehr wird es im Körper angeregt. Ist es entsprechend heller, wird die Bildung gehemmt.

Eine Studie aus 2013 erfasste dabei: Bei Vollmond brauchten die Testpersonen insgesamt fünf Minuten länger, um einzunicken. Insgesamt schliefen sie in dieser Nacht auch knapp 20 Minuten weniger.

Titelfoto: Screenshot/Twitter Flying Pharmacist, Eva Dunger, Knotenkoenigin

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