Arktis-Expedition: "Polarstern" setzt nach einem Jahr Kurs Richtung Heimathafen

Bremerhaven - Ende einer Mammut-Expedition: Nach über einem Jahr in der Arktis hat das Forschungsschiff "Polarstern" seine Rückreise nach Bremerhaven angetreten.

Das Forschungsschiff "Polarstern" war über ein Jahr in der Arktis unterwegs.
Das Forschungsschiff "Polarstern" war über ein Jahr in der Arktis unterwegs.  © Steffen Graupner/Alfred-Wegener-Institut/dpa

Der Eisbrecher verließ am Sonntag seine Eisscholle, wie eine Sprecherin des Alfred-Wegener-Instituts (AWI) am Montag mitteilte. 

Die "Polarstern" wird am 12. Oktober in ihrem Heimathafen erwartet. 

Sie war am 20. September 2019 vom norwegischen Tromsø Richtung Zentralarktis gestartet.

In der Arktis driftete das Schiff mit einer riesigen Scholle mit, damit die Wissenschaftler an Bord umfangreiche Messungen im Ozean, im Eis und in der Atmosphäre vornehmen konnten. 

Die Forscher erhoffen sich dadurch neue Erkenntnisse über das Klimasystem der Erde. 

Nach AWI-Angaben gab es eine Arktis-Expedition in dieser Größenordnung zuvor noch nie. 

Beteiligt waren über 70 wissenschaftliche Institute aus fast 20 Ländern mit Hunderten Forschern.

Titelfoto: Steffen Graupner/Alfred-Wegener-Institut/dpa

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