Riesige Krebs-Studie: Diese zwei Faktoren treiben das Risiko einer Erkrankung in die Höhe!

USA - Es gibt viele Berichte, Verschwörungen, aber auch Studien darüber, welche Faktoren die Gefahr, Krebs zu bekommen, erheblich vergrößert. Besonders ausschlaggebend für ein erhöhtes Krebs-Risiko sind laut einer neuen, umfassenden Analyse allerdings vor allem zwei Umstände: das Älterwerden an sich und das Rauchen!

Rauchen erhöht das Krebs-Risiko.
Rauchen erhöht das Krebs-Risiko.  © 123RF/khaligo

Rotes Fleisch, UV-Strahlung, Alkohol, Inaktivität - es gibt viele Faktoren, die nachgewiesener Maßen dazu beitragen, dass durch sie das Risiko, an Krebs zu erkranken, deutlich erhöht wird. Hinzu kommen gewisse Umwelteinflüsse, Lebensumstände und Lebensmittel, bei denen immer noch nicht ganz klar ist, wie schädlich und Krebs-fördernd sie wirklich sind.

Fest steht seit Kurzem allerdings, welche Faktoren das Krebs-Risiko am kräftigsten in die Höhe schießen lassen. Eine Studie der "American Cancer Society", die Mitte der Woche im Wissenschafts-Journal Cancer (deutsch: Krebs) veröffentlicht wurde, fand heraus, dass Rauchen besonders gefährlich ist. Auch das Älterwerden erhöht das Krebs-Risiko demnach enorm - egal, wie gesund man sonst lebt.

Für die Untersuchung wurden 429.991 US-Amerikaner, die in ihrem Leben zuvor noch nie an Krebs erkrankt waren, über fünf Jahre lang medizinisch beobachtet.

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"Das absolute Risiko, innerhalb von fünf Jahren an Krebs zu erkranken, lag bei zwei Prozent oder mehr [...] für fast alle Männer und Frauen im Alter von 50 Jahren oder älter", schrieben die Forscher.

Demnach lag das Risiko bei den ältesten Männern sogar bei 29 Prozent und bei den ältesten Frauen bei 25 Prozent!

Welche Krebsarten kommen am häufigsten vor?

Bei Männern wurde im Rahmen der Studie am häufigsten Lungen- und Prostata-Krebs nachgewiesen - bei den Frauen waren es Gebärmutter- und Brustkrebs.

Neben den rauchenden und älteren Menschen erkrankten besonders häufig Männer an Krebs, die (viel) Alkohol tranken, (viel) rotes Fleisch aßen, inaktiv waren und in deren Familien Krebs bereits häufiger aufgetreten war.

Es erkrankten zudem besonders viele Frauen an Krebs, die übergewichtig waren, an Diabetes litten, Mütter waren und Frauen, die sich die Gebärmutter entfernen lassen hatten.

Das wahrscheinlich einzig positive an den Ergebnissen der Studie: während sich das Älterwerden (noch) nicht aufhalten lässt, so kann man sich noch heute dafür entscheiden, mit dem Rauchen aufzuhören.

Titelfoto: 123RF/khaligo

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