Spektakulärer Fund: 3000 Jahre alter Goldschatz entdeckt

Ebreichsdorf - Sensationsfund! Eine archäologische Grabung in Österreich hat einen 3000 Jahre alten Goldschatz mit möglicher Verbindung nach Deutschland ans Licht gebracht.

Archäologen graben am künftigen Bahnhof Ebreichsdorf.
Archäologen graben am künftigen Bahnhof Ebreichsdorf.  © Florian Frey/ÖBB/APA/dpa

Dazu gehört eine Goldschale mit rund 12 Zentimeter Durchmesser, die in den Überresten einer bronzezeitlichen Siedlung bei Ebreichsdorf südlich von Wien entdeckt wurde, wie Archäologin Michaela Binder der Deutschen Presse-Agentur am Freitag sagte.

Der Behälter könnte laut Binder als Handelsgut aus Norddeutschland oder Skandinavien importiert worden sein, da dort ähnliche Schalen gefunden worden sind. "Deshalb sind diese Funde auch so bedeutend", sagte sie.

Entdeckt wurde die Siedlung aus der späten Bronzezeit um 1000 vor Christus bei Bauarbeiten für eine Bahnlinie. Archäologische Grabungen sind in Österreich bei Großprojekten dieser Art vorgeschrieben, hieß es von den Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB), die die Funde nach Abschluss der Arbeiten in Ebreichsdorf präsentierten.

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Noch außergewöhnlich als die Schale war für Binder ein Knäuel von dünnen Goldfäden, das ebenfalls entdeckt wurde.

Detailbilder des Goldschatzes

Die reich verzierte Goldschale hat einen Durchmesser von 12 Zentimetern.
Die reich verzierte Goldschale hat einen Durchmesser von 12 Zentimetern.  © Florian Frey/ÖBB/APA/dpa
Außerdem fanden die Archäologen diese Goldspiralen.
Außerdem fanden die Archäologen diese Goldspiralen.  © Florian Frey/ÖBB/APA/dpa

Bei einer Analyse im Naturhistorischen Museum in Wien stellte sich heraus, dass es sich um die Reste eines golddurchwirkten Gewebes handelt, von dem nur das Edelmetall die Jahrtausende überdauert hat.

Titelfoto: Montage: Florian Frey/ÖBB/APA/dpa

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