YouTube, WhatsApp, Instagram: Welche Dienste nutzen Jugendliche wirklich?

Bonn - Während vor wenigen Jahren Facebook noch die große Social-Media-Nummer war, setzen Jugendliche längst überwiegend auf andere Dienste. WhatsApp, YouTube und Instagram sind angesagt. Und ein anderer Dienst wird immer beliebter.

WhatsApp führt bei den genutzten Social-Media-Diensten von Jugendlichen. Danach folgen YouTube und Instagram.
WhatsApp führt bei den genutzten Social-Media-Diensten von Jugendlichen. Danach folgen YouTube und Instagram.  © Postbank

Die Postbank Jugend-Digitalstudie 2021 hat die Generation Social Media genauer untersucht und dafür 1000 Jugendliche im Alter von 16 bis 18 Jahren befragt.

Die repräsentative Umfrage ergab: WhatsApp (83 Prozent) steht an erster Stelle bei den genutzten Kanälen. YouTube (79 Prozent) folgt auf Platz 2 knapp vor Instagram (77 Prozent).

Etwas abgeschlagen folgen Snapchat (62 Prozent) und TikTok (58 Prozent).

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Für das im Ranking nicht auftauchende Facebook kann es egal sein: WhatsApp und Instagram gehören bekanntlich zum gleichen Facebook-Firmenimperium unter Leitung von Internet-Guru Mark Zuckerberg (37).

Die Jugendlichen bleiben also mit ihren Daten im gleichen Konzern.

Mädchen setzen mehr auf Social-Media-Apps wie Instagram, TikTok oder Snapchat. (Symbolbild)
Mädchen setzen mehr auf Social-Media-Apps wie Instagram, TikTok oder Snapchat. (Symbolbild)  © nenetus/123rf

Mädchen und Jungen setzen auf unterschiedliche Dienste

Die Grafik zeigt, wie unterschiedlich Mädchen und Jungen die verschiedenen Social-Media-Dienste nutzen.
Die Grafik zeigt, wie unterschiedlich Mädchen und Jungen die verschiedenen Social-Media-Dienste nutzen.  © Postbank

Bei der Studie wurden Mädchen und Jungen auch getrennt befragt. Dabei kam raus, dass WhatsApp bei Mädchen (88 Prozent) deutlich beliebter ist als bei Jungen (79 Prozent).

Umgekehrt ist YouTube vorrangig als Video-Plattform mit Live-Kommentarfunktion bei den männlichen Befragten knapp beliebter.

Einen deutlichen Unterschied gibt es bei Snapchat. Mädchen im Alter von 16 bis 18 Jahren nutzen es nach Angaben der Studie zu 74 Prozent, Jungs nur zu 50 Prozent.

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Gleiches gilt bei TikTok: 73 Prozent der befragten Mädchen nutzen die App, Jungs nur zu 44 Prozent. Allgemein konnte die Video-App im Vergleich zum Vorjahr stark zulegen.

Wenig Interesse haben die Jugendlichen an Twitter, nur 17 Prozent nutzen es. Auch Facebook spielt mit ähnlich niedrigen Nutzungszahlen nur noch eine geringe Rolle.

Titelfoto: nenetus/123rf

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