Bundeswehr: So kommen Weihnachtspakete noch rechtzeitig vorm Fest bei Soldaten im Ausland an

Thüringen - Für Soldaten und Soldatinnen der Bundeswehr gibt es wohl kaum etwas Schöneres, als einen Gruß der eigenen Familie aus der Heimat zu erhalten. Vor allem zu Weihnachten, dem Fest der Liebe, ist ein Brief, ein Päckchen oder ein Paket besonders wichtig. Doch wie wird es überhaupt richtig verschickt?

Besonders in der Weihnachtszeit bekommen die Soldaten der Bundeswehr Grüße aus der Heimat. (Symbolbild)
Besonders in der Weihnachtszeit bekommen die Soldaten der Bundeswehr Grüße aus der Heimat. (Symbolbild)  © Monika Skolimowska/ZB/dpa

Das Zauberwort heißt in diesem Fall Feldpost. Um sicherzustellen, dass die Postsendung rechtzeitig ihren Empfänger erreicht, muss sie beim Postamt in der Heimat beziehungsweise beim Feldpostamt im Einsatzgebiet bis spätestens 2. Dezember 2020 abgegeben werden, erklärte die Bundeswehr auf ihrer Internetseite.

Der Preis für das Porto entspricht der Inlandsgebühr vom Absender bis zur Feldpostleitstelle in Darmstadt. Von dort aus übergibt die Deutsche Post dann alle Briefe, Postkarten, Pakete und Päckchen an die Feldpostorganisation der Bundeswehr.

Im Anschluss geht es für die Einsendungen so schnell wie möglich zu ihrem jeweiligen Empfänger ins betreffende Einsatzland.

Damit die Post auch wirklich bei den Soldaten ankommt, muss die Mitteilung mit einer bestimmten Adresse versehen werden. Diese ist auf der Homepage der Bundeswehr aufgelistet.

Was darf verschickt werden?

Egal ob Gummibärchen, das Lieblingsduschbad oder ein Törtchen zum Geburtstag – grundsätzlich darf fast alles verschickt werden. Bestimmte Dinge wie der Versand von alkoholischen Getränken sind in Feldpostsendungen allerdings verboten.

Beim Verschicken von Päckchen und Paketen müssen die gültigen Zollbestimmungen eingehalten werden, heißt es.

Im vergangenen Jahr wurden rund 80.000 Briefe, 120.000 Pakete und 10.000 Päckchen per Feldpost in die Einsatzgebiete der Angehörigen versendet, schreibt die Bundeswehr.

Titelfoto: Monika Skolimowska/ZB/dpa

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