Corona in Thüringen: Nur ein Kreis über 35er-Inzidenz

Erfurt - Die Corona-Inzidenz ist in Thüringen laut Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) auf über 20 gestiegen.

Das Wetter in Erfurt ist bescheiden, die Corona-Zahlen sind dagegen deutlich besser.
Das Wetter in Erfurt ist bescheiden, die Corona-Zahlen sind dagegen deutlich besser.  © Martin Schutt/dpa-Zentralbild/dpa

Der Freistaat bleibt aber eines der Bundesländer mit dem geringsten Infektionsgeschehen. Das RKI wies am Samstagmorgen 20,8 wöchentliche Neuinfektionen je 100.000 Einwohner aus. Am Vortag waren es 19,0 gewesen.

Niedriger lagen die Inzidenzen nur in den Nachbarländern Sachsen-Anhalt (16,4) und Sachsen (18,6). Das Corona-Warnsystem der Thüringer Landesregierung stand in allen Landkreisen auf grün. Es sind also vorerst keine weiteren Einschränkungen zu erwarten.

Mit dem Landkreis Sonneberg (35,1) liegt laut RKI ein Landkreis im Freistaat über der Schwelle von 35. Laut Thüringer Gesundheitsministerium liegt der Wert bei 33,3, im Wartburgkreis bei 33,8. Bleibt der Wert in einem Landkreis drei Tage über der 35er-Schwelle, wären Einschränkungen möglich.

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Allerdings nur, wenn dort auch die Zahl der wöchentlichen Krankenhauseinweisungen pro 100.000 Einwohner über vier liegt oder Covid-19-Patienten landesweit mehr als drei Prozent der Intensivbetten belegen. Maßgeblich sind die Angaben des Thüringer Gesundheitsministeriums.

Landesweit lag der Anteil an Covid-19-Patienten an den betreibbaren Intensivbetten am Samstag bei 0,9 Prozent (Vortag: 0,8 Prozent). Die Hospitalisierungsinzidenz lag lediglich im Landkreis Schmalkalden-Meiningen mit 4,8 über dem Wert von vier. Allerdings lag hier die Inzidenz der Neuinfektionen mit 15,3 unter der 35er-Schwelle, weswegen die Ampel weiter grün leuchtet.

Titelfoto: Martin Schutt/dpa-Zentralbild/dpa

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