Corona: Infektionsgeschehen geht in Thüringen nur minimal zurück

Erfurt - Das Corona-Infektionsgeschehen in Thüringen schwächt sich nur langsam ab.

Das Infektionsgeschehen in Thüringen bleibt weiter angespannt. (Archivbild)
Das Infektionsgeschehen in Thüringen bleibt weiter angespannt. (Archivbild)  © Bodo Schackow/dpa-Zentralbild/dpa

Mit einer Inzidenz von 119 registrierten Neuinfektionen je 100.000 Einwohner innerhalb der vergangenen sieben Tage blieb Thüringen am Mittwoch das Bundesland mit dem höchsten Wert in Deutschland. Das geht aus Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) und der Staatskanzlei hervor.

Die Inzidenz verringerte sich damit im Vergleich zu Dienstag kaum, als der Wert bei 120 lag. Innerhalb von sieben Tagen wurden 2531 Neuinfektionen im Freistaat registriert.

Von Dienstag zu Mittwoch erhöhte sich die Zahl der nachgewiesenen Neuinfektionen um 469. 15 Menschen starben an oder mit dem Virus.

Der Landkreis Schmalkalden-Meiningen, wo es einen Ansturm auf freiwillige Schnelltests gibt, blieb mit einer Inzidenz von rund 205 unter den Regionen am stärksten betroffen.

Die Zahl der Thüringer, die ihre erste Schutzimpfung erhielt, erhöhte sich innerhalb eines Tages um 2967. Damit haben seit Impfstart Ende Dezember 101.003 Menschen im Freistaat mindestens eine Dosis erhalten.

Die Impfquote bezogen auf alle Impfberechtigten stieg laut Staatskanzlei auf 4,7 Prozent an.

Titelfoto: Bodo Schackow/dpa-Zentralbild/dpa

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