Corona-Situation spitzt sich weiter zu: Inzidenz in Thüringen erneut gestiegen

Erfurt - Auch am Montag ist mit Blick auf einen wichtigen Wert kein anderes Bundesland härter von der Corona-Pandemie betroffen gewesen als Thüringen.

Menschen laufen mit einer Mund-Nasen-Bedeckung durch eine Thüringer Innenstadt. Mit einer Inzidenz von 135 bleibt der Freistaat das am stärksten betroffene Bundesland.
Menschen laufen mit einer Mund-Nasen-Bedeckung durch eine Thüringer Innenstadt. Mit einer Inzidenz von 135 bleibt der Freistaat das am stärksten betroffene Bundesland.  © Martin Schutt/dpa-Zentralbild/dpa

Die Zahl der registrierten Neuinfektionen je 100.000 Einwohner innerhalb der vergangenen sieben Tage stieg am Montag auf 135, wie aus Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) hervorging. Am Tag zuvor lag der Wert bei 132, am Samstag bei 128.

Zum Wochenbeginn war Sachsen-Anhalt mit dem Wert von 89 das am zweitstärksten betroffene Bundesland, deutschlandweit lag die Zahl bei 68. Frühestens bei einem Schwellenwert unter 100 sind nach den jüngsten Beschlüssen von Bund und Ländern Öffnungsschritte möglich.

Besonders hoch war die sogenannte Inzidenz am Montag in den Landkreisen Greiz (rund 257,7), im Wartburgkreis (231,1) und in Hildburghausen (231). Die niedrigste Inzidenz lag in Weimar (55,2) vor, allerdings sei davon auszugehen, dass dort noch Fälle nachgemeldet werden, heißt es.

Mit Blick auf die Impfungen wurden bis Montag insgesamt 142.256 Erstimpfungen im Freistaat gezählt. Das waren rund 5195 mehr als am Tag zuvor. Die Quote bei den Erstimpfungen lag damit in Thüringen bei 6,7. Bundesweit lag die Quote bei 6,2. Eine zweite Dosis haben 71.644 Menschen erhalten.

Seit Beginn der Pandemie sind in Thüringen 2945 Menschen gestorben, bei denen das Virus nachgewiesen wurde.

Titelfoto: Martin Schutt/dpa-Zentralbild/dpa

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