Details zum Schneeschieber-Rowdy bekannt: Wollte er seinen Nachbarn abstechen?

Artern - Im Schneeschieber-Skandal von Artern (Kyffhäuserkreis) sind am Freitag weitere brisante Details ans Licht gekommen.

Im Schneeschieber-Skandal von Artern sind weitere brisante Details ans Licht gekommen. Die Kripo ermittelt. (Symbolbild)
Im Schneeschieber-Skandal von Artern sind weitere brisante Details ans Licht gekommen. Die Kripo ermittelt. (Symbolbild)  © 123rf/Maryna Pleshkun

Am Donnerstag berichtete TAG24 von einem Streit zwischen mehreren Personen in Artern im Kyffhäuserkreis. Ein 56-Jähriger schippte gegen 4.50 in der früh Schnee auf die Straße, sodass diese blockiert war.

Als er von einer Nachbarin darauf angesprochen wurde, soll er sie geschlagen und ihren Kopf in den Schnee gedrückt haben. Daraufhin griff ein Nachbar der den Fall beobachtete ein und eilte der Dame zur Hilfe. Danach sollen laut Polizei die Schneeschaufeln geflogen sein.

Wie nun am Freitag bekannt wurde, ermittelt die Kriminalpolizei Nordhausen gegen den 56-Jährigen wegen gefährlicher Körperverletzung. Am Abend soll der Mann nämlich mit einem 38-Jährigen wegen des Schneeschiebens in Streit geraten sein. Dabei zückte er wohl auch ein Messer und soll auf seinen Nachbarn eingestochen haben.

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Das Opfer blieb den Informationen nach unverletzt. Einzig und allein an seiner Jacke waren Spuren zu erkennen, so die Polizei. Weitere Zeugen, die das Geschehen beobachteten, griffen ein und entwaffneten den Angreifer. Dieser verschwand daraufhin in seinem Haus, wo er wenig später von den Beamten festgenommen werden konnte.

Noch sei nicht abschließend geklärt, was sich an dem Tag abgespielt hat. Die Kripo ermittelt. Auch die Staatsanwaltschaft ist eingebunden. Der Mann wird nach seiner Vernehmung wieder auf freien Fuß gesetzt.

Titelfoto: 123rf/Maryna Pleshkun

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