Im Parkverbot gestanden? Richter tritt gegen Dienstauto und Chauffeur von Bodo Ramelow

Erfurt - Das Dienstfahrzeug und der Chauffeur von Thüringens Ministerpräsidenten Bodo Ramelow (65, Linke) sind Opfer eines Angriffs geworden.

Das Dienstauto von Bodo Ramelow (65, Linke) wurde am Donnerstagabend in Erfurt beschädigt. Der Ministerpräsident befand sich zum Zeitpunkt des Vorfalls auf einer Veranstaltung.
Das Dienstauto von Bodo Ramelow (65, Linke) wurde am Donnerstagabend in Erfurt beschädigt. Der Ministerpräsident befand sich zum Zeitpunkt des Vorfalls auf einer Veranstaltung.  © Kay Nietfeld/dpa

Wie die Polizei erklärte, hatte sich der Vorfall am gestrigen Donnerstagabend gegen 20.15 Uhr in der Altstadt von Erfurt ereignet.

Den Informationen zufolge war ein 57-Jähriger mit dem Chauffeur (52) des Regierungschefs in einem handfesten Streit geraten. Der Grund: Das Auto soll an einer Baustelle im Parkverbot gestanden haben, teilte eine Sprecherin mit.

Der 57-Jährige, offenbar ein Anwohner, trat im Zuge der Auseinandersetzung heftig gegen das Dienstfahrzeug von Ramelow und beschädigte es. Für den Fahrer endete die Situation ebenfalls schmerzlich. Er wurde laut Polizeiangaben leicht verletzt.

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Ramelow selbst befand sich zum Zeitpunkt des Vorfalls bei einer Veranstaltung. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen Körperverletzung und Sachbeschädigung. Wie der MDR berichtet, soll es sich bei dem 57-Jährigen um einen Richter handeln.

Weitere Auskünfte werden aufgrund der laufenden Ermittlungen nicht erteilt, schreibt die Polizei in einer Mitteilung.

Titelfoto: Kay Nietfeld/dpa

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