Nordhausen: Mann bedroht Polizisten mit Waffe und wird niedergeschossen

Nordhausen - In einem Wohnhaus in Nordhausen hat ein Mann am heutigen Sonntag nach Polizeiangaben Ermittler mit einer säbelartigen Waffe bedroht.

Die Polizei führt den Mann in Handschellen ab.
Die Polizei führt den Mann in Handschellen ab.  © Silvio Dietzel

Als die Polizei vor Ort eintraf, sei der Mann unvermittelt auf sie losgegangen. Er soll dabei eine Machete in der Hand gehalten haben, schreibt der MDR.

Die Beamten reagierten daraufhin mit dem Einsatz von Pfefferspray. Als der Mann sich dadurch nicht zurückdrängen ließ, griff einer der Einsatzkräfte zur Dienstwaffe und schoss den Mann an, wie ein Polizeisprecher sagte.

Dabei sei der Angeschossene wohl am Bein verletzt worden, wie der MDR berichtet. Die Polizei bestätigte inzwischen, dass ein Schuss abgegeben wurde.

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Der 43-Jährige zog sich danach zurück und ließ sich gegen 10.30 Uhr widerstandslos festnehmen. Den Angaben nach sei der Täter polizeibekannt und gelte als psychisch labil, heißt es in einer Mitteilung der Polizei. Im Anschluss wurde er medizinisch versorgt und mit einer Beinverletzung ins Krankenhaus gebracht.

Mitbewohner in dem Mehrfamilienhaus wurden vorsorglich herausgebracht worden. Mittlerweile konnten sie aber wieder in ihre Wohnungen zurückkehren.

Laut Polizei hatte es zuvor einen Hinweis gegeben, dass der Mann ein Zimmer anzünden wollte - weswegen die Beamten zu der Wohnung gekommen waren.

Über die Motivation des 43-Jährigen ist gegenwärtig noch nichts bekannt.

Titelfoto: Silvio Dietzel

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