"Schuldunfähig und psychisch krank": Messer-Täter von Erfurt kommt in Psychatrie

Von Stefan Hantzschmann

Erfurt - Nach einer Messerattacke in Erfurt mit zwei Schwerverletzten hat die Staatsanwaltschaft entschieden, wie es mit dem Angreifer weitergehen soll.

Zwei Polizistinnen, ein Polizist und ein Hund sind am Ort der Messerattacke in Erfurt. Der Bereich ist abgesperrt.
Zwei Polizistinnen, ein Polizist und ein Hund sind am Ort der Messerattacke in Erfurt. Der Bereich ist abgesperrt.  © Marcus Scheidel

Es wurde beantragt, den 32-jährigen Verdächtigen in einem psychiatrischen Krankenhaus unterzubringen. Das Amtsgericht Erfurt sei dem Antrag am Dienstagnachmittag gefolgt, sagte ein Sprecher der Deutschen Presse-Agentur.

Bisher sei kein Tatmotiv erkennbar. "Es besteht der dringende Verdacht, dass der Beschuldigte psychisch krank ist", heißt es.

Hinzu komme der Verdacht, dass der Angreifer im Zustand der Schuldunfähigkeit gehandelt habe.

Thüringen mit bundesweit niedrigster Sieben-Tage-Inzidenz
Thüringen Thüringen mit bundesweit niedrigster Sieben-Tage-Inzidenz

Der Mann soll am Montagmorgen zwei Männer im Alter von 45 und 68 Jahren mit einem Messer attackiert und dabei schwer verletzt haben. Der Täter konnte zunächst unerkannt flüchten.

Später ermittelte die Polizei aber einen Verdächtigen und nahm ihn in seiner Wohnung fest.

Titelfoto: Marcus Scheidel

Mehr zum Thema Thüringen Crime: