Experiment Innenstadtshopping soll kommen: Wird Erfurt das Corona-Versuchskaninchen?

Erfurt - Experimente wie das Innenstadtshopping in Erfurt und Lockerungen im Kreis Nordhausen sollen nach der neuen Corona-Verordnung der Landesregierung möglich sein.

Zahlreiche Menschen sind in der Fußgängerzone Anger in der Innenstadt unterwegs. Solche Bilder könnten in näherer Zukunft wieder Realität werden. (Archivbild)
Zahlreiche Menschen sind in der Fußgängerzone Anger in der Innenstadt unterwegs. Solche Bilder könnten in näherer Zukunft wieder Realität werden. (Archivbild)  © Bodo Schackow/dpa-Zentralbild/dpa

Sie enthalte eine "Modellklausel", sagte Staatskanzleiminister Benjamin-Immanuel Hoff (45, Linke) am Dienstag nach der Kabinettssitzung in Erfurt.

Möglichkeiten für regionale Öffnungen unter bestimmten Bedingungen sollen mit den Kommunen besprochen werden, kündigte Hoff an. Detailfragen seien noch zu klären. "Daran arbeiten wir."

Thüringen muss bei Lockerungen zurückhaltend sein, weil der Freistaat die höchste Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner aller Bundesländer hat.

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Die neue Corona-Verordnung, die unter anderem die Öffnung von Buchläden sowie Fußpflege- und Kosmetikstudios vorsieht, soll am 14. März in Kraft treten und bis Ende März laufen. Am Nachmittag wird sie noch von den Landtagsausschüssen für Gesundheit und Bildung beraten.

Hoff kündigte an, dass Arztpraxen im Freistaat von April an beim Impfen mitmachen sollen. "Jeder Tag früher ist ein gewonnener Tag."

Die Beteiligung der Arztpraxen hänge davon ab, ob zugesagter Impfstoff tatsächlich komme.

Titelfoto: Bodo Schackow/dpa-Zentralbild/dpa

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