Fast alle Landkreise verteilen Schutzmasken an bedürftige Menschen

Erfurt - In Thüringen haben nach Angaben des Gesundheitsministeriums in der Corona-Pandemie nahezu alle Landkreise und kreisfreien Städte medizinische Schutzmasken für einkommensschwache Menschen vom Land bezogen.

Gefaltete FFP2-Masken der Marke "BlueBec" werden in einer Werkshalle der Imstec GmbH automatisch zu einer Verpackungsmaschine geschoben.
Gefaltete FFP2-Masken der Marke "BlueBec" werden in einer Werkshalle der Imstec GmbH automatisch zu einer Verpackungsmaschine geschoben.  © Arne Dedert/dpa

Mit Ausnahme des Landkreises Greiz hätten die Kommunen die Masken abgeholt, teilte eine Ministeriumssprecherin auf Anfrage mit. Der ostthüringische Kreis habe auf die Lieferung verzichtet.

Thüringen rund zwei Millionen medizinische Masken im Wert von rund 2,7 Millionen Euro für bedürftige Menschen zur Verfügung gestellt. Sie sind unter anderem an Empfänger von Hartz-IV-Leistungen oder Asylbewerber gedacht.

Landesweit standen 400.000 FFP2-Masken und 1,6 Millionen sogenannte OP-Masken zur Verfügung. Sie stammen aus dem Pandemielager des Landes, das seine Vorräte unter anderem an Masken und Schutzkleidung nach dem Mangel in der ersten Phase der Pandemie aufgestockt hatte.

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Die Kommunen verteilen die Schutzmasken vor Ort. Dafür sind vielerorts feste Anlaufstellen eingerichtet und Abholtermine vereinbart worden. Für den Landkreis Greiz waren 18.000 FFP2-Masken und 72.000 OP-Masken bestimmt gewesen.

Inzwischen werden Masken für einkommensschwache Menschen aus Mitteln des Bundes zur Verfügung gestellt.

Titelfoto: Arne Dedert/dpa

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