Feuerwehr verhindert auslaufen von 120 Liter Diesel in einem Trinkwasserschutzgebiet

Römhild - Unfall mit hohem Dieselverlust drohte: Im Landkreis Hildburghausen ist am Dienstag ein Lkw von der Straße abgekommen.

Der umkippte Lkw liegt im Straßengraben.
Der umkippte Lkw liegt im Straßengraben.  © NEWS5 / Ittig

Nach derzeitigen Informationen kippte der Lastwagen aus bislang unbekannten Gründen in der Nähe von Römhild gegen einen Baum und blieb danach schräg im Straßengraben hängen.

Das Problem war, dass der Lkw in einem Trinkwasserschutzgebiet verunfallte und circa 120 Liter Diesel-Kraftstoff drohten auszulaufen, erklärte Stefan Laube von der Feuerwehr Römhild.

Die Kameraden der Feuerwehr bauten nach dem Eintreffen am Unfallort einen Damm und stellten sicher, dass es zu keinem Brand kam, so Stadtbrandmeister Laube.

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Ein Kran hob den Lastwagen vorsichtig aus dem Graben. Doch die Bergung war mit einigen Schwierigkeiten verbunden:

Hätte der Lastwagen nicht wie geplant aus dem Straßengraben gehoben werden können, drohte der Tank des Lkws aufzureißen und 120 Liter Diesel wären somit ins Erdreich gesickert.

Diese Szenario wurde jedoch verhindert: Die Kameraden der Feuerwehr konnten ihn auffangen und so einen Schaden für die Umwelt verhindern.

Der Fahrer des Sattelzuges blieb unverletzt und konnte sich selbstständig aus seinem Fahrzeug befreien.

Titelfoto: NEWS5 / Ittig

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