Hildburghausen knackt 500: Lage in Deutschlands größtem Corona-Hotspot wird immer schlimmer

Hildburghausen - Im Landkreis Hilburghausen, Deutschlands aktuell größtem Corona-Hotspot, steigt die Zahl der Infizierten weiter steil an.

Im Landkreis Hildburghausen steigt der Inzidenzwert weiter an.
Im Landkreis Hildburghausen steigt der Inzidenzwert weiter an.  © NEWS5 / Ittig

Am Dienstag lag die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz bei 482 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner. Das ist im bundesweiten Vergleich weiter der Höchstwert. An zweiter Stelle fand sich die bayerische Region Passau mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von rund 390.

Damit liegt der Wert über den prognostizierten Zahlen. Hildburghausens Landrat Thomas Müller (CDU) hatte für Mittwoch noch einen Wert von 460 erwartet (TAG24 berichtete).

Die Region steht somit vor weiteren Einschränkungen des öffentlichen Lebens. "Gestern (Montag) ging alles ganz schnell", erklärte Müller.

In den Gesprächen mit Ministerpräsident Bodo Ramelow (64, Linke) und weiteren Ministerien wurde eine neue Allgemeinverfügung beschlossen, die ab Mittwoch gelten soll, so Müller.

Ab Mittwoch werden im gesamten Landkreis alle Schulen und Kitas geschlossen. Strengere Kontakt- sowie Ausgangsbeschränkungen sind wegen der aktuellen Lage auch vorgesehen.

Eine Entspannung sei in den nächsten Tagen laut Müller nicht zu erwarten. "Wir werden die 500er Marke überschreiten."

Update, 25. November, 11.25 Uhr: Inzidenzwert steigt deutlich an

Im Landkreis Hildburghausen ist der Wert an Neuinfektionen weiter in die Höhe geschossen. Am Mittwoch liegt die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz bei 526 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner - ein Anstieg von 44 im Vergleich zum Dienstag. Das gab die Thüringer Staatskanzlei am Mittwoch auf Twitter bekannt.

Bereits am Montag lag der Wert im Südthüringischen Landkreis bei 396 - auch da war in keinem anderen Gebiet in Deutschland die Inzidenz höher.

Titelfoto: NEWS5 / Ittig

Mehr zum Thema Thüringen:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0