Inzidenz sinkt: In vielen Thüringer Region wird bald mächtig gelockert

Gera/Jena/Suhl/Weimar - In Thüringen sinken die Fallzahlen. Dadurch machen sich weitere Städte und Kreise Hoffnungen, Schulen und Kitas wieder zu öffnen. Auch das Terminshopping könnte bald in mehr Orten möglich sein.

Wegen starker sinkenden Infektionszahlen stehen in einigen Thüringer Regionen weitreichende Lockerungen an. Neben Schul- und Kita-Öffnungen könnte auch bald der Einzelhandel für seine Kunden wieder da sein. (Archivbild)
Wegen starker sinkenden Infektionszahlen stehen in einigen Thüringer Regionen weitreichende Lockerungen an. Neben Schul- und Kita-Öffnungen könnte auch bald der Einzelhandel für seine Kunden wieder da sein. (Archivbild)  © Martin Schutt/dpa-Zentralbild/dpa

Angesichts sinkender Inzidenzahlen rücken in Thüringen weitere Lockerungen näher. In der Landeshauptstadt Erfurt öffnen ab diesem Montag wieder die Geschäfte für Kunden, die vorher einen Einkaufstermin gebucht haben.

Im südthüringischen Suhl starten die Schulen ab Montag in den eingeschränkten Regelbetrieb mit Unterricht in festen Gruppen und im Wechselmodell.

Hoffnungen auf weitere Lockerungen vor Pfingsten machen sich angesichts rückläufiger Fallzahlen beispielsweise die Städte Gera, Weimar und Jena sowie der Saale-Orla-Kreis und der Kreis Schmalkalden-Meiningen.

Laut dem Infektionsschutzgesetz des Bundes darf der Einzelhandel unter dem Inzidenz-Wert von 150 öffnen, wenn die Kunden mit den Geschäftsinhabern einen Termin vereinbaren, einen Negativtest vorlegen und eine Schutzmaske tragen.

Für die Öffnung von Schulen und Kindergärten muss der Wert unterhalb von 165 liegen. Lockerungen gibt es aber nur, wenn die Schwellenwerte an fünf aufeinanderfolgenden Werktagen unterschritten werden. Dann sind am übernächsten Tag Lockerungen in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt möglich.

Regional gab es aber große Unterschiede. In den vier Städten Erfurt, Jena, Suhl, Weimar sowie im Kreis Eichsfeld lag der Inzidenzwert am Sonntag unter 100. Hingegen wiesen die Kreise Gotha und Hildburghausen noch Inzidenzen von jeweils mehr als 202 aus.

Titelfoto: Martin Schutt/dpa-Zentralbild/dpa

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