Inzidenz sinkt leicht: Thüringen ist trotzdem noch Schlusslicht in Deutschland

Erfurt - Das Infektionsgeschehen in Thüringen ebbt weiter ab.

Die menschenleere Fußgängerzone in Gotha. Der Kreis ist aktuell der deutschlandweite Corona-Hotspot. (Archivbild)
Die menschenleere Fußgängerzone in Gotha. Der Kreis ist aktuell der deutschlandweite Corona-Hotspot. (Archivbild)  © Bodo Schackow/dpa-Zentralbild/dpa

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen sank nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) am Freitag auf 56,2. Am Vortag lag der Inzidenzwert noch bei 59. Trotz sinkender Zahl an Neuinfektionen ist der Thüringer Wert deutschlandweit nach wie vor der höchste. Den Bundesdurchschnitt gab das RKI mit 39,8 an. Neben Thüringen hat nur noch Baden-Württemberg (50,2) einen Inzidenzwert von über 50.

Regional gibt es allerdings weiterhin große Unterschiede. So wies der Kreis Gotha (114,2) bundesweit die zweithöchste Inzidenz unter den Kommunen auf. Es folgen der Kreis Hildburghausen (112,3) und der Kreis Sonneberg (107,4) auf Platz drei und vier der deutschlandweiten Corona-Hotspots. Hingegen liegen die Städte Jena, Eisenach, Erfurt und Gera unter der Marke von 35.

Von Donnerstag zum Freitag wurden in Thüringen 226 neue Corona-Fälle und 13 weitere Todesfälle gemeldet. Die Zahl der Covid-19-Toten stieg damit laut RKI auf 4189 seit Pandemiebeginn.

Als aktiv infiziert galten rund 3700 Menschen. Seit dem Beginn der Pandemie haben sich 127.183 Frauen und Männer mit dem Sars-CoV-2-Virus infiziert. Als genesen gelten inzwischen rund 119.300 Menschen.

Titelfoto: Bodo Schackow/dpa-Zentralbild/dpa

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