Jeder kann vorbei kommen: Hier entsteht Deutschlands erste barrierefreie Höhenburg

Seitenroda - Die Leuchtenburg im Saale-Holzland-Kreis ist auf dem Weg zur ersten barrierefreien Höhenburg Deutschlands

Die Leuchtenburg wird barrierefrei gemacht.
Die Leuchtenburg wird barrierefrei gemacht.  © Kunze Leuchtenburg LB-Marketing

Damit das ehrgeizige Burgprojekt auch realisiert werden kann, überreichte Thüringens Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee (65, SPD) am heutigen Donnerstag einen Förderbescheid in Höhe von sechs Millionen Euro, wie das Ministerium mitteilte. 

"Wir haben die Leuchtenburg zu einem ausgezeichneten Ausflugsziel entwickelt. Nun soll sie für alle Menschen gleichermaßen erreichbar sein" erklärte Sven-Erik Hitzer, Vorstand der Stiftung Leuchtenburg.

Nach Ende der Baumaßnahmen sollen unter anderem bis zu 30 Personen gleichzeitig in einer Kabine die Strecke vom Parkplatz bis zur Burg mit einer Länge von 146 Metern und einem Höhenunterschied von 61 Metern zurücklegen können.

Kann das Vorhaben trotz Unterstützung vom Land realisiert werden?

Bei aller Vorfreude ist das Vorhaben nicht unumstritten. Vor einer Woche lehnte der Gemeinderat Seitenroda die aktuelle Planung für den Schrägaufzug ab. Vier von sieben Gemeinderäten stimmten mit Nein.

Abgelehnt werde aber die derzeit vorliegende Planungsvariante für die vorgesehene Talstation samt neuem Parkplatz, nicht der barrierefreie Aufzug, heißt es.

Neben dem Gemeinderat stellt sich auch die Bürgerinitiative "Holzland" gegen den geplanten Schrägaufzug.

Schirmherrin oder besser gesagt Schirmdame des Projekts ist die zweifache Olympiasiegerin Kristina Vogel. 

Titelfoto: Kunze Leuchtenburg LB-Marketing

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