Thüringen: Jüngere Menschen stecken sich häufiger mit Corona an, mehr Frauen betroffen

Erfurt - Die Corona-Lage in Thüringen entspannt sich weiter. Dennoch stecken sich aktuell vor allen jüngere Menschen an.

Menschen sitzen auf Liegestühlen und auf der Wiese. In Thüringen stecken sich aktuell vor allen jüngere Menschen mit dem Coronavirus an. (Symbolbild)
Menschen sitzen auf Liegestühlen und auf der Wiese. In Thüringen stecken sich aktuell vor allen jüngere Menschen mit dem Coronavirus an. (Symbolbild)  © Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/dpa

Die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz für den Freistaat liegt am heutigen Dienstag bei 13,9 und damit recht deutlich unter dem bundesweiten Wert von 15,5.

Das geht aus Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) hervor.

Thüringen war monatelang das am stärksten von der Pandemie betroffen Bundesland. Im Juni kam dann die erfreuliche Wende und die Inzidenz sank deutlich ab.

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Trotz sinkender Fallzahlen ist das Coronavirus nicht weg, Menschen stecken sich weiterhin mit dem Erreger an.

Wie das RKI berichtet, infizieren sich im Freistaat zurzeit Menschen zwischen 35 und 59 Jahren. Laut der Forschungseinrichtung sind aktuell mehr Frauen als Männer betroffen.

Am heutigen Dienstag meldete Thüringen insgesamt zwölf neue Corona-Fälle im Vergleich zum Vortag.

Titelfoto: Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/dpa

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