Leugner, Impfgegner: Opferberatung stellt Radikalisierung in Corona-Pandemie fest

Erfurt - Nach mehr als 1,5 Jahren Corona-Pandemie ist die Stimmung zunehmend hitziger und spaltender geworden - auch in Thüringen.

Die Stimmung ist während der Corona-Pandemie aggressiver geworden. Corona-Leugner und Impfgegner haben sich zunehmend radikalisiert. (Symbolbild)
Die Stimmung ist während der Corona-Pandemie aggressiver geworden. Corona-Leugner und Impfgegner haben sich zunehmend radikalisiert. (Symbolbild)  © Christoph Schmidt/dpa

Die Thüringer Opferberatung Ezra hat in den vergangenen sechs Monaten rund 20 Übergriffe von Corona-Leugnern, Maskenverweigerern und Impfgegnern erfasst.

Darunter seien auch Fälle von gefährlicher Körperverletzung und massiver Bedrohung, berichtete der MDR Thüringen am Sonntag unter Berufung auf einen Ezra-Berater.

Im Frühjahr habe es im Zusammenhang mit Corona-Protesten noch vermehrt Angriffe auf Journalisten gegeben.

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Inzwischen beträfen die Übergriffe auch Menschen, die auf die Einhaltung der Schutzregeln hinwiesen oder die im Gesundheitswesen arbeiteten.

Das Innenministerium sieht vor allem in Verschwörungstheorien rund um die Pandemie eine Gefahr.

Offizielle Zahlen zu Übergriffen von Corona-Leugnern liegen dem Ministerium aber nicht vor.

Titelfoto: Christoph Schmidt/dpa

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