Linken-Chefin fordert längere Weihnachtsferien in Thüringen

Erfurt - Die Infektionszahlen steigen und wir gehen mit strammen Schritten auf Weihnachten zu. Doch kann die besinnliche Zeit wirklich ruhig und sicher gefeiert werden? Susanne Henning-Wellsow (43, Linke) macht einen Vorschlag, wie es trotz Corona gehen kann.

Susanne Hennig-Wellsow (43, Linke), Landes- und Fraktionsvorsitzende, spricht auf dem Landesparteitag der Linken.
Susanne Hennig-Wellsow (43, Linke), Landes- und Fraktionsvorsitzende, spricht auf dem Landesparteitag der Linken.  © Johannes Stein/dpa

"Wir sollten die Weihnachtsferien in Thüringen verlängern. Für mehr Gesundheit. Statt ab 23.12. schon ab 19.12.", schrieb die Landesvorsitzende der Linken Thüringen auf dem Kurznachrichtendienst Twitter.  

Durch die Ausdehnung der Ferien sind die Schüler von größeren Gruppen früher isoliert und verringern somit ihre Kontakte. Damit könne in der Folge das Infektionsrisiko für Risikogruppen wie die eigenen Großeltern gesenkt werden, erklärte die Linken-Politikerin. 

Mit diesen Maßnahmen könne laut der 43-Jährigen trotz der aktuell schwierigen Zeit ein sicheres Fest gewährleistet werden. 

Am Mittwoch meldete der Freistaat Thüringen 262 neue Fälle innerhalb der vergangenen 24 Stunden. Damit wurden seit Pandemiebeginn im März 6200 Menschen positiv auf das Virus getestet.

Titelfoto: Johannes Stein/dpa

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