"Das Schlimmste, was passieren kann": 60 Rinder müssen aus brennendem Stall gerettet werden

Eishausen - In einem Rinderstall in Eishausen (Landkreis Hildburghausen) ist am Sonntagnachmittag ein Feuer ausgebrochen.

Die Feuerwehr spritzt das Löschwasser in die Decke des Gebäudes. Zuvor musste diese aufgeschnitten werden, um Glutnester zu finden.
Die Feuerwehr spritzt das Löschwasser in die Decke des Gebäudes. Zuvor musste diese aufgeschnitten werden, um Glutnester zu finden.  © NEWS5 / Ittig

Wie Sven Schmidt erklärte, hatte der Dachstuhl des Stalls Feuer gefangen. Bereits auf der Anfahrt zur Agraranlage "Am Straufhain" war eine starke Rauchentwicklung bereits zu erkennen, so der Feuerwehrmann.

In dem Stall befanden sich rund 60 Rinder. Diese waren beim Ausbruch der Flammen noch in der Anlage und mussten nach dem Eintreffen der Einsatzkräfte zunächst aus dem Gebäude geholt werden.

"Es ist das Schlimmste, was passieren kann. Ein Brand und die Tiere sind drinnen", berichtete Mitarbeiterin Giesela Storch. Einige Tiere büxten beim Verlassen der Anlage sogar aus und mussten wieder eingefangen werden. Im Anschluss wurden die Rinder in anderen Ställen und teilweise auf Feldern untergebracht.

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Für die Feuerwehr war während der Löscharbeiten die Photovoltaikanlage die größte Schwierigkeit. "Dadurch war es schwer an den Brandherd ranzukommen", sagte Sven Schmidt.

Sogar die Decke des Stalls musste aufgeschnitten und heruntergerissen werden, um verbliebene und versteckte Glutnester entdecken zu können. Über verletzte Personen ist nichts bekannt.

Wie das Feuer in dem Stall ausbrechen konnte, ist bislang noch unklar.

Titelfoto: NEWS5 / Ittig

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