Inzidenz in Thüringen steigt wieder an: Zahl der Delta-Fälle nimmt zu

Erfurt - Nach zuletzt sinkenden Infektionszahlen ist die Inzidenz in Thüringen wieder angestiegen.

Die Delta-Variante aus Indien wird in Thüringen zunehmend öfter registriert. (Symbolfoto)
Die Delta-Variante aus Indien wird in Thüringen zunehmend öfter registriert. (Symbolfoto)  © Martin Schutt/dpa-Zentralbild/dpa

Wie aus Zahlen der Thüringer Staatskanzlei hervorgeht, liegt die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz bei 3,5. Einen Tag zuvor lag der Wert mit 3,2 etwas niedriger.

Darüber hinaus zählten die Gesundheitsämter insgesamt 15 neue Fälle innerhalb von 24 Stunden.

Mit der kreisfreien Stadt Suhl und den Landkreisen Sömmerda, Schmalkalden-Meiningen und dem Ilm-Kreis weisen vier Gebiete eine Inzidenz von Null auf und sind damit coronafrei.

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Landesweit am höchsten war der Wert im Saale-Orla-Kreis mit 16,2. Im bundesweiten Corona-Hotspot-Ranking ist die Region im Südosten Thüringens auf Platz neun. Spitzenreiter in dieser Statistik ist der Landkreis Lichtenfels in Oberfranken in Bayern mit einem Wert von 34,4 Neuinfektionen.

Die von den Behörden als besorgniserregende Delta-Variante aus Indien hat derweil leicht zugenommen. Im Vergleich zum gestrigen Dienstag stieg die Zahl der registrierten Fälle mit dem mutierten Virustyp von 17 auf 18 an.

Die Corona-Situation in Thüringen:

Seit Pandemiebeginn im März 2020 wurden im Freistaat 128.763 Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet. 124.330 gelten laut Staatskanzlei inzwischen als genesen. Verstorben an bzw. mit dem Virus sind 4.333 Personen.

Titelfoto: Martin Schutt/dpa-Zentralbild/dpa

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