Sprunghafter Anstieg: Delta-Variante nimmt innerhalb eines Tages um 33 Prozent zu!

Erfurt - In Thüringen bleibt das Corona-Infektionsgeschehen überschaubar. Allerdings nimmt die Delta-Variante weiter zu.

Eine medizinische Maske liegt auf dem Boden. In Thüringen hat die Zahl an Neuinfektionen mit der hochansteckenden Virus-Variante aus Indien zugenommen. (Symbolbild)
Eine medizinische Maske liegt auf dem Boden. In Thüringen hat die Zahl an Neuinfektionen mit der hochansteckenden Virus-Variante aus Indien zugenommen. (Symbolbild)  © Daniel Bockwoldt/dpa

Die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz liegt am heutigen Dienstag bei 7,2, wie die Staatskanzlei unter Berufung auf Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) mitteilte. Damit hat der Freistaat einen besseren Wert als im Bundesdurchschnitt.

Von Montag auf Dienstag wurden insgesamt 22 Neuinfektionen gemeldet.

Thüringens Virus-Hotspot bleibt weiterhin der Unstrut-Hainich-Kreis mit 34,2 aus (Vortag 35,2). Deutschlandweit ist er damit der Kreis mit der dritthöchsten Inzidenz.

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Landesweit die niedrigste Inzidenz können das Eichsfeld mit einem Wert von 1,0 sowie der Saale-Holzland-Kreis, Nordhausen und das Weimarer Land (alle 1,2) vorweisen.

Einziger Wermutstropfen: Die aus Indien stammende Delta-Mutation ist weiter auf dem Vormarsch. Innerhalb eines Tages erhöhte sich die Zahl um 33 Prozent.

Am gestrigen Montag waren die Mutation bei zwölf Personen festgestellt worden. Einen Tag später sind nun 16 Fälle bekannt. Wie aus Zahlen der Staatskanzlei hervorgeht, wurde die Virus-Variante zum ersten Mal in Saalfeld-Rudolstadt nachgewiesen. Darüber hinaus gab es zwei weitere Neuinfektionen mit der Delta-Variante in Suhl. Der eine aus Jena bestätigte Delta-Fall wurde nun ebenfalls in die Liste eingetragen.

Niedrige Inzidenzen, wenig Neuinfektionen, aber eine Zunahme an Infektionen mit der Delta-Variante

Seit Beginn der Pandemie haben sich im Freistaat nach den amtlichen Daten 128.669 Menschen mit dem Erreger angesteckt. 4316 Menschen starben im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Todesfälle gab es den dritten Tag in Folge keine.

Titelfoto: Daniel Bockwoldt/dpa

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