Weniger Spaß, mehr Einschränkungen: Zwiebelmarkt Weimar startet in Corona-Zeiten

Weimar - Am heutigen Mittwoch startet die 367. Ausgabe des Weimarer Zwiebelmarktes. Wegen Corona wird der Markt jedoch nicht so sein, wie man ihn eigentlich kennt. 

Zwiebelzöpfe hängen an einem Marktstand auf dem 366. Weimarer Zwiebelmarkt.
Zwiebelzöpfe hängen an einem Marktstand auf dem 366. Weimarer Zwiebelmarkt.  © Martin Schutt/dpa-Zentralbild/dpa

Das älteste Volksfest Thüringens findet trotz der Pandemie wie immer am zweiten Oktoberwochenende statt. Um einen möglichen Ansturm an Besuchern besser unter Kontrolle zu haben, wurde der "Viehe- und Zippelmarckt" dieses Jahr um zwei Tage verlängert. 

Somit öffnet der Markt bereits am heutigen Mittwoch seine Pforten. Zwiebelrispen, Trockensträuße sowie Obst und Gemüse können auf dem verkleinerten Wochenmarkt zwischen Theaterplatz, Schillerstraße und dem Markt käuflich erworben werden.  

Im Mittelpunkt stehen natürlich - wie jedes Jahr - die traditionellen und über die thüringischen Landesgrenzen hinaus berühmten Zwiebelzöpfe der Heldrunger Zwiebelbauern. 

Trotz vieler gewohnter Dinge sind die Auswirkungen von Corona auf dem seit 1653 existierenden Markt aber deutlich zu spüren. 

Weniger Spaß und viele Einschränkungen

Das Volksfest wird in diesem Jahr wahrscheinlich nur etwas für Kultur- und Zwiebelliebhaber sein. Gestrichen wurde nämlich alles, wo sich Menschenmassen ansammeln könnten:  

Heißt: Es gibt keine Bühnenprogramme oder kulturelle Begleitveranstaltungen.

Der Stadtlauf, welcher seit 1990 zum festen Repertoire des Marktes gehört, wurde ebenfalls gestrichen. Dazu werden der Kinderzwiebelmarkt und Attraktionen wie das Riesenrad auch nicht zu sehen sein. 

Auf dem gesamten Zwiebelmarkt herrscht für alle Besucher - ohne Ausnahme (!) - Maskenpflicht. Von Freitag bis Sonntag werden die Marktzeiten auf 18 Uhr reduziert. 

Während der Marktzeiten ist die Innenstadt für den Verkehr gesperrt. 

Titelfoto: Martin Schutt/dpa-Zentralbild/dpa

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