McDonald’s gibt Familien von schwerkranken Kindern ein Zuhause

Jena - Eins gibt es in der Stadt schon. Jetzt wurde der Grundstein für das zweite Ronald-McDonald-Haus in Jena-Lobeda offziell gelegt. Nach Fertigstellung bietet das Haus Familien von schwerkranken Kindern - die im Uniklinikum Jena (UKJ) behandelt werden - ein Zuhause auf Zeit.

Blick auf das bekannte McDonald’s-Logo. (Symbolbild)
Blick auf das bekannte McDonald’s-Logo. (Symbolbild)  © Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Mit dem geplanten Neubau, der im Winter 2021 eröffnet werden soll, können jährlich rund 250 Familien ganz nah bei ihren schwer kranken Kindern sein, erklärte die McDonalds-Kinderhilfe Stiftung auf ihrer Internetseite. 

Elf neue Apartments und gemütliche Gemeinschaftsräumen werden dann für die Familien zur Verfügung stehen, heißt es.

Für die Lichterstadt ist es bereits das zweite Haus der gigantischen Fast-Food-Kette. Seit der Eröffnung des ersten Elternhauses am Forstweg vor 28 Jahren, konnten 6500 Familien in unmittelbarer Nähe zu ihren kranken Kindern bleiben. 

Hauptgrund für den Bau des neuen Hauses ist, weil das UKJ plus Kinderstation aus der Innenstadt nach Lobeda zog und das alte Ronald-McDonald-Gebäude somit nicht im direkten Umfeld zum neuen Krankenhaus ist. 

"Die direkte Nähe zum Klinikum ist so wichtig für die Eltern schwer kranker Kinder. Wir freuen uns, bald wieder direkt am Klinikgelände mit einem Ronald McDonald Haus Eltern zu unterstützen", sagte Bauherr Adrian Köstler, Vorstand der McDonald's Kinderhilfe Stiftung, zum Bauprojekt 

Schirmherrin des Projekts ist Schlägersängerin Ute Freudenberg (64, "Jugendliebe"), die dem Elternhaus seit 25 Jahren zur Seite steht. Für einige Apartments und die Gemeinschaftsräume sucht die McDonalds Kinderhilfe Stiftung noch Paten, die das Haus finanziell unterstützen möchten.

Titelfoto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa

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