Nach Lockdown-Abbruch: Kinderunis sollen wieder stattfinden

Erfurt - Nach der Corona-Zwangspause warten die Kinderuniversitäten in Thüringen weiter auf den Neustart.

Vor dem Lockdown waren die Kinderuniversitäten sehr gut nachgefragt. Aus diesem Grund soll das Projekt wieder aufleben.
Vor dem Lockdown waren die Kinderuniversitäten sehr gut nachgefragt. Aus diesem Grund soll das Projekt wieder aufleben.  © Bodo Schackow/dpa-Zentralbild/dpa

Mit dem ersten Lockdown vor rund eineinhalb Jahren wurden nach Angaben der Anbieter auch die meisten Veranstaltungen, mit denen das Interesse von Kindern an Forschung und Wissenschaft geweckt werden soll, ersatzlos gestrichen.

"Die Lage ist für alle Beteiligten traurig, für Kinder und Eltern ebenso wie für unsere Dozenten", teilte Beate Gräf, Leiterin Marketing und Veranstaltungen an der Friedrich-Schiller-Universität Jena, mit. Digitale Angebote könnten die Interaktion von Dozenten und Kindern nicht ersetzen.

Auch in Erfurt, Weimar, Nordhausen, Gotha, Gera und Ilmenau wurden die normalerweise sehr gut nachgefragten Kinderunis Corona-bedingt abgesagt.

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Während etwa in Weimar, Ilmenau und Gotha vorsichtige Planungen für eine Wiederaufnahme im Herbst laufen, ist ein Neustart in Erfurt und Nordhausen erst 2022 geplant.

Mit den Kinderunis soll den Veranstaltern zufolge einerseits das Interesse für Wissenschaft und Forschung geweckt und die Wissenschaft bürgernäher gemacht werden.

Zudem solle unter anderem der Bekanntheitsgrad der Veranstalter gesteigert und ein außerschulischer Beitrag zur Bildung geleistet werden.

Titelfoto: Bodo Schackow/dpa-Zentralbild/dpa

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