Nix mit Lockerung: Saale-Orla-Kreis verlängert Ausgangsbeschränkung

Schleiz - Bewohner des Saale-Orla-Kreises müssen jetzt ganz stark sein: Die aktuellen Ausgangsbeschränkungen sollen verlängert werden.

Ein Schild mit der Aufschrift "Saale-Orla-Kreis" steht vor dem Landratsamt. Der Landkreis im Südosten Thüringens will aufgrund der hohen Fallzahlen die aktuelle Ausgangsbeschränkung verlängern.
Ein Schild mit der Aufschrift "Saale-Orla-Kreis" steht vor dem Landratsamt. Der Landkreis im Südosten Thüringens will aufgrund der hohen Fallzahlen die aktuelle Ausgangsbeschränkung verlängern.  © Bodo Schackow/dpa-Zentralbild/dpa

Die Regel, die zwischen 22 Uhr und 5 Uhr das Verlassen des Hauses ohne triftigen Grund verbietet, soll bis einschließlich 11. April verlängert werden, wie das Landratsamt am Dienstag mitteilte.

Insgesamt solle die eigentlich am 1. April auslaufende Verfügung mit dem Passus zur Ausgangsbeschränkung bis zum Ende der Osterferien verlängert werden. Diese sieht auch vor, dass etwa Kindergärten nur eine Notbetreuung anbieten.

"Wir sind leider unverändert einer der größten Corona-Hotspots in Deutschland", sagte Landrat Thomas Fügmann (66, CDU). Er könne nicht versprechen, dass Kitas und Schulen nach dem Ferienende wieder einen eingeschränkten Regelbetrieb aufnehmen können.

"Wir werden diesen Schritt nur dann gehen, wenn wir überzeugt sind, dass er verantwortbar ist." Es werde aber daran gearbeitet, die nötigen Rahmenbedingungen dafür zu schaffen, heißt es.

Der Landkreis im Südosten Thüringens wies am heutigen Dienstag ein Inzidenz von 408,4 auf. Nur der Landkreis Greiz (rund 610) und der Wartburgkreis (rund 424) haben im Freistaat aktuell noch höhere Fallzahlen.

Thüringenweit lag der Wert bei etwa 238.

Titelfoto: Bodo Schackow/dpa-Zentralbild/dpa

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