Notbremse in Thüringen: Dort gilt sie noch, in diesen Regionen ist sie aufgehoben

Erfurt - In Thüringen wird die sogenannte Corona-Notbremse in immer mehr Landkreisen und kreisfreien Städten gelöst.

Absperrband ist vor dem Eingang zu einem Biergarten zu sehen. Wegen stark fallender Inzidenzen fällt in vielen Thüringer Regionen die Notbremse weg. Unter anderem Biergärten dürfen deshalb wieder öffnen. (Symbolbild)
Absperrband ist vor dem Eingang zu einem Biergarten zu sehen. Wegen stark fallender Inzidenzen fällt in vielen Thüringer Regionen die Notbremse weg. Unter anderem Biergärten dürfen deshalb wieder öffnen. (Symbolbild)  © Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/dpa

Am heutigen Samstag haben nach Angaben des Gesundheitsministeriums die Stadt Suhl und die Kreise Greiz, Nordhausen, Saalfeld-Rudolstadt, Schmalkalden-Meiningen und der Wartburgkreis den fünften Tag in Folge den dafür notwendigen Schwellenwert von 100 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner unterschritten.

Nach dem Übergangstag am Sonntag fallen dort von Montag an unter anderem Ausgangsbeschränkungen weg, der Einzelhandel darf mit Tests und Kontaktverfolgung von Kunden wieder vollständig öffnen, Außengastronomie und touristische Übernachtungen auf Campingplätzen, in Ferienhäusern und -wohnungen sind wieder möglich.

Damit sind ab Montag in 16 der 23 Thüringer Kreise und kreisfreien Städte die Notbremse-Beschränkungen außer Kraft. Am Samstag wurden sie bereits im Saale-Holzland-Kreis aufgehoben.

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Zuvor waren schon die Städte Weimar, Jena, Gera, Erfurt und Eisenach sowie das Weimarer Land, das Eichsfeld, das Altenburger Land und der Kyffhäuserkreis diesen Schritt gegangen.

Am niedrigsten war die Inzidenz mit Werten knapp unter 23 im Saale-Holzland-Kreis und der Stadt Gera. Etwa viermal so hoch fiel sie in den Kreisen Hildburghausen (103) und Sonneberg (99) aus.

Weil Sonneberg aber am Samstag den fünften Werktag in Folge unter der Inzidenz von 165 lag, können dort die Schulen ab Montag wieder in den Wechselunterricht übergehen. Das gilt laut Ministerium auch für den Kreis Gotha.

Titelfoto: Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/dpa

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