Ohne uns geht nichts: Mitarbeiter im Einzelhandel wollen deutlich mehr Geld

Erfurt - Mit gelben Westen bekleidet und Transparenten in den Händen sind in Erfurt Beschäftigte im Einzelhandel aus ganz Thüringen unter anderem für höhere Löhne auf die Straße gegangen.

Regenschirme mit der Aufschrift "Handel ver.di" liegen auf dem Boden. In Thüringen haben Mitarbeiter aus Einzelhandel gestreikt. (Symbolfoto)
Regenschirme mit der Aufschrift "Handel ver.di" liegen auf dem Boden. In Thüringen haben Mitarbeiter aus Einzelhandel gestreikt. (Symbolfoto)  © Matthias Balk/dpa

Die Gewerkschaft Verdi sprach am Mittwoch von rund 200 Teilnehmern, die Polizei von etwa 130, die sich in der Erfurter Innenstadt versammelten.

Matthias Adorf, Fachsekretär Handel Thüringen bei der Gewerkschaft Verdi, sagte, mit dem Warnstreik wolle man auch auf die Leistungen der Beschäftigten während der Corona-Pandemie aufmerksam machen.

"Die Kolleginnen und Kollegen sind systemrelevant. Ohne sie wäre nichts gegangen in der Pandemie", betonte Adorf.

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Verdi fordert im Einzelhandel unter anderem eine Erhöhung der Löhne und Gehälter um 4,5 Prozent plus 45 Euro monatlich und darüber hinaus ein rentenfestes Mindestgehalt von 12,50 Euro pro Stunde.

Die Tarifverhandlungen sollen am Donnerstag fortgesetzt werden.

Titelfoto: Matthias Balk/dpa

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