Corona-Hammer: 2G-Regel soll ab Oktober in Thüringen gelten!

Erfurt - Veranstalter und Betreiber von Messen, Jahrmärkten, Diskotheken oder Tanzclubs sollen in Thüringen künftig zwischen zwei Modellen wählen können, wie sie den Zutritt zu ihren Veranstaltungen beschränken.

Thüringens Gesundheitsministerin Heike Werner (52, Linke) hat den Corona-Fahrplan für den Winter angekündigt. Betreiber und Veranstalter können wohl schon ab Oktober zwischen dem 2G und dem 3G-Plus-Modell wählen.
Thüringens Gesundheitsministerin Heike Werner (52, Linke) hat den Corona-Fahrplan für den Winter angekündigt. Betreiber und Veranstalter können wohl schon ab Oktober zwischen dem 2G und dem 3G-Plus-Modell wählen.  © Martin Schutt/dpa-Zentralbild/dpa

Beim 2G-Modell sollen nur geimpfte oder von Covid-19 genesene Menschen ohne Symptome Zutritt haben, wie Gesundheitsministerin Heike Werner (52, Linke) am heutigen Dienstag nach einer Kabinettssitzung erläuterte.

Beim 3G-Plus-Modell können zudem auch Ungeimpfte in den Club oder zur Messe, wenn sie einen höchstens 48 Stunden alten PCR-Test vorzeigen können oder einen speziellen Alternativtest, der höchstens 24 Stunden alt sein darf. Ein oft verwendeter Antigen-Schnelltest reicht dafür aber nicht.

Wer eines der beiden Modelle auswählt, kann auf einige bisher geltende Infektionsschutzregeln verzichten.

In 40 Wohnungen eingebrochen? Polizei nimmt mutmaßliche Diebesbande fest
Thüringen Crime In 40 Wohnungen eingebrochen? Polizei nimmt mutmaßliche Diebesbande fest

"Insbesondere geht es um Fragen des Mindestabstandes und des Tragens einer Mund-Nasen-Bedeckung", sagte Werner. Beim 3G-Plus-Modell sind die Regeln aber ein bisschen strenger als beim 2G-Modell.

Die Pläne der Landesregierung müssen noch im Parlament besprochen werden. Dadurch können sich noch Änderungen ergeben. Eine Umsetzung ist für Anfang Oktober angepeilt.

Die Pläne sehen aber Ausnahmen vor – etwa für Kinder und Jugendliche sowie für Menschen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können.

Titelfoto: Martin Schutt/dpa-Zentralbild/dpa

Mehr zum Thema Thüringen Politik: