Ermittlungen gegen Hauptmann in Maskenaffäre könnten Monate dauern

Von Stefan Hantzschmann

Jena/Suhl - Die Ermittlungen gegen den früheren CDU-Bundestagsabgeordneten Mark Hauptmann (37) wegen des Verdachts der Bestechlichkeit könnten noch Monate in Anspruch nehmen.

Die Ermittlungen gegen den früheren CDU-Bundestagsabgeordneten Mark Hauptmann (37) in der Maskenaffäre könnten noch Monate dauern. (Archivbild)
Die Ermittlungen gegen den früheren CDU-Bundestagsabgeordneten Mark Hauptmann (37) in der Maskenaffäre könnten noch Monate dauern. (Archivbild)  © Lisa Ducret/dpa

Es müssten sehr große Mengen an Daten ausgewertet werden, sagte eine Sprecherin der Thüringer Generalstaatsanwaltschaft der Deutschen Presse-Agentur. Der Aufwand sei groß, die Ermittlungen könnten sich noch hinziehen.

Hauptmann wird vorgeworfen, Corona-Schutzmasken vermittelt und dafür eine Provision in Höhe von mehreren hunderttausend Euro einer Frankfurter Firma bekommen zu haben.

Im Zuge der Ermittlungen wurde ein Vermögen in Höhe von 997.000 Euro eingefroren. Hauptmann hat stets bestritten, sich in der Corona-Krise mit der Vermittlung von Masken bereichert zu haben.

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Bereits zuvor war Hauptmann wegen Werbeanzeigen für Aufenthalte in Aserbaidschan im "Südthüringen Kurier", den Hauptmann herausgab, mit Lobbyismus-Vorwürfen konfrontiert.

Er legte daraufhin sein Bundestagsmandat nieder und trat später aus der CDU aus. Die Vorwürfe wies er zurück.

Titelfoto: Lisa Ducret/dpa

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