Getestete ausgeschlossen! Kommt bald die 2G-Regel für Thüringen?

Erfurt – Die Luft für Ungeimpfte in Thüringen wird dünner! Ein 2G-Optionsmodell (Geimpft oder Genesen) für die Gastronomie- und Veranstaltungsbranche nach Hamburger Vorbild kann sich das Thüringer Wirtschaftsministerium generell auch für den Freistaat vorstellen.

Das könnte auch bald auf Thüringen zukommen: die 2G-Regel für Restaurants und Cafés.
Das könnte auch bald auf Thüringen zukommen: die 2G-Regel für Restaurants und Cafés.  © Axel Heimken/dpa

Zum Beispiel Restaurants und Cafés bräuchten klare Regeln und die Gewissheit, dass sie auch bei künftig höheren Corona-Warnstufen Menschen empfangen dürften, sagte Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee (66, SPD) der Deutschen Presse-Agentur. "Insofern ist der Vorschlag also grundsätzlich zu begrüßen."

Allerdings gebe es noch eine Vielzahl offener Punkte und Fragen.

So sei unter anderem unklar, ob unter den 2G-Regeln auch Menschen Zutritt zu den Angeboten bekommen könnten, die sich nicht impfen lassen können, wie etwa Kinder oder Schwerstkranke.

Thüringens Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee (66, SPD) begrüßt das 2G-Modell.
Thüringens Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee (66, SPD) begrüßt das 2G-Modell.  © Martin Schutt/dpa

In Hamburg war ein sogenanntes 2G-Optionsmodell eingeführt worden. Wenn Unternehmen mit Publikumsverkehr nur noch Menschen einlassen, die geimpft oder genesen sind, dann fallen zahlreiche Corona-Auflagen weg.

Titelfoto: Axel Heimken/dpa

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