Polizei Thüringen klärt auf: So könnt ihr Wildunfälle verhindern

Erfurt - Vor allen in den Morgen- und Abendstunden müssen Autofahrer mit plötzlich auf die Straße springenden Tieren rechnen. Die Folge sind häufig Unfälle. Wie es trotzdem gelingt, das eigene Auto noch rechtzeitig zu stoppen, erklärt die Polizei Thüringen.

In Thüringen hat es in den vergangenen Tagen mehrere Wildunfälle gegeben. Nun hat die Polizei erklärt, wie sich solche Zusammenstöße verhindern lassen. (Symbolfoto)
In Thüringen hat es in den vergangenen Tagen mehrere Wildunfälle gegeben. Nun hat die Polizei erklärt, wie sich solche Zusammenstöße verhindern lassen. (Symbolfoto)  © picture alliance / Hauke-Christian Dittrich/dpa

Um unliebsame Zusammenstöße mit den Geschöpfen des Waldes zu verhindern, rät die Polizei zu einem vorausschauenden Fahren. Gerade am Abend und während der Morgendämmerung sei es wichtig, den Fuß vom Gas zu nehmen, um jederzeit bremsbereit zu sein.

Sollte dann ein Tier am Straßenrand oder auf der Fahrbahn stehen, sollten Autofahrer abbremsen und das Fernlicht ausschalten, so der Tipp. Zum Hupen raten die Beamten ebenfalls. In den meisten Fällen wird das Wild durch das Geräusch verscheucht.

Darüber hinaus sollten Verkehrsteilnehmer immer darauf vorbereitet sein, dass die Tiere in der Regel nicht allein unterwegs sind und weitere folgen könnten.

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Das größte Gefahrenpotenzial gibt es in Waldabschnitten und an Feldrändern. Dort überqueren die Waldbewohner die Fahrbahn.

Mehrere Unfälle mit Tieren in Thüringen

In Thüringen hatten sich in den vergangenen Tagen mehrere Wildunfälle ereignet. In Teistungen (Eichsfeld) erwischte es am Montagabend beispielsweise einen Audi-Fahrer. Er war mit einer Katze zusammengeprallt.

Auf der Bundesstraße vier bei Sondershausen (Kyffhäuserkreis) wurde ein Fuchs bei einer Kollision mit einem Mercedes getötet. Ein Nissan und ein Reh rasselten auf einer Landstraße bei Kalbsrieth zusammen. Das Tier musste später von der Polizei mit einem Schuss aus der Dienstwaffe erlöst werden.

Weitere Unfälle gab es in Haferungen und Mackenrode, im Landkreis Nordhausen und in Heyerode, im Unstrut Hainich Kreis. Die Autofahrer blieben alle unverletzt.

Titelfoto: picture alliance / Hauke-Christian Dittrich/dpa

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