Sieben-Tage-Inzidenz verharrt auf niedrigem Niveau

Erfurt - Die Sieben-Tage-Inzidenz in Thüringen ist weiter relativ stabil. Der Wert lag nach Daten des Robert Koch-Instituts am Montag bei 3,8 und damit nur leicht über dem von Sonntag mit 3,7. Am vergangenen Freitag betrug er 3,4. Dabei ist zu berücksichtigen, dass möglicherweise am Wochenendes nicht alle Gesundheitsämter ihre Daten übermitteln haben.

Blick auf Hildburghausen: Der Landkreis gehört aktuell zu den Corona-Hotspots in Deutschland.
Blick auf Hildburghausen: Der Landkreis gehört aktuell zu den Corona-Hotspots in Deutschland.  © Bodo Schackow/dpa-Zentralbild/dpa

Thüringen gehört bei der Inzidenz - also der Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche - weiterhin zu den Bundesländern mit den niedrigsten Werten. Nach den Daten des Robert Koch-Instituts gab es innerhalb einer Woche im Freistaat 82 Neuinfektionen mit dem Coronavirus, innerhalb von 24 Stunden von Sonntag zu Montag wurden sechs Fälle registriert.

Problematischer als im Landesdurchschnitt bleibt die Lage im Kreis Hildburghausen an der Landesgrenze zu Bayern mit einer Inzidenz von 28,5. Exakt diesen Wert wies nach den Daten auch die Region Bamberg in Franken auf. Beide gehörte damit am Montag zu den zehn Regionen in Deutschland mit den höchsten Werten.

Keine Neuinfektionen innerhalb von sieben Tagen verzeichneten in Thüringen die Städte Weimar und Eisenach sowie der Ilm-Kreis und die Kreise Sömmerda und Sonneberg.

Die Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland gab das Robert Koch-Institut mit 10,3 an (Vortag: 10). Die Inzidenz war in der Pandemie bisher Grundlage für viele Corona-Einschränkungen. Künftig sollen daneben weitere Faktoren wie die Zahl der Krankenhauseinweisungen stärker berücksichtigt werden.

Titelfoto: Bodo Schackow/dpa-Zentralbild/dpa

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