Starke Statistik: Kein tödlicher Unfall in Thüringer Bädern und Seen!

Erfurt - Nach Angaben der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) sind die Thüringer Schwimmbäder und Badeseen in diesem Jahr bislang von tödlichen Badeunfällen verschont geblieben. Das geht aus der Statistik zu Todesfällen durch Ertrinken hervor, die die DLRG am Donnerstag in Stuttgart vorlegte.

Die Jugendlichen springen ins Wasser.
Die Jugendlichen springen ins Wasser.  © Kristin Schmidt

Im gleichen Zeitraum des vergangenen Jahres waren in Thüringen vier Menschen ertrunken.

Allerdings wurde ein Todesfall durch Ertrinken in einem Fluss in Ostthüringen vermerkt. In der Auma im Landkreis Greiz war im März ein 40 Jahre alter Mann leblos aufgefunden worden.

Deutschlandweit war die Zahl der Todesfälle ebenfalls rückläufig. Bis zum Juli dieses Jahres starben mindestens 192 Menschen in Gewässern. Das sind 63 weniger als im Vorjahreszeitraum.

"Der Frühling und die ersten Sommermonate in diesem Jahr waren bislang doch eher verhalten und das spiegelt sich in den erfassten Zahlen wieder", erklärte DLRG-Sprecher Achim Wiese.

Die meisten Ertrunkenen deutschlandweit verzeichnete Bayern, wo 35 Menschen in Gewässern umkamen.

Wegen der Coronapandemie hatten in Thüringen die Freibäder später als in früheren Jahren die Saison eröffnet.

Titelfoto: Kristin Schmidt

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