Thüringen impft die Kinder durch: So viele Teenies haben bereits den vollen Schutz

Erfurt - In Thüringen haben nach Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) deutlich mehr 12- bis 17-Jährige den vollen Corona-Impfschutz als in den meisten anderen Bundesländern.

Beim Impfen von Kindern und Jugendlichen ist Thüringen ganz vorn mit dabei. (Symbolfoto)
Beim Impfen von Kindern und Jugendlichen ist Thüringen ganz vorn mit dabei. (Symbolfoto)  © Oliver Berg/dpa

Am Montag (0 Uhr) lag der Anteil bei 12,3 Prozent, wie aus einer Übersicht des RKI hervorgeht. Nur in Baden-Württemberg (13,2 Prozent) war der Wert noch höher.

Im Bundesdurchschnitt liegt die Quote in dieser Altersgruppe bei knapp zehn Prozent. Eine erste Spritze haben in Thüringen 15,9 Prozent der 12- bis 17-Jährigen.

Die Gesundheitsminister von Bund und Ländern beraten am Nachmittag über die Impfungen dieser Altersgruppe. Ein Beschlussentwurf sieht vor, dass 12- bis 17-Jährige in allen Ländern in den Impfzentren gespritzt werden können.

Corona-Inzidenz in Thüringen gestiegen
Thüringen Corona-Inzidenz in Thüringen gestiegen

In Thüringen gab es bereits sogenannte Familienimpftage. "Das wollen wir wiederholen", sagte eine Sprecherin des Gesundheitsministeriums.

Voraussichtlich mit Beginn des neuen Schuljahres sind wieder Familienimpftage geplant. Zudem können sich Teenager an niedergelassene Kinder- und Jugendmediziner wenden.

Die Ständige Impfkommission (Stiko) empfiehlt die Impfung mit dem Mittel von BioNTech/Pfizer bislang nur Kindern und Jugendlichen ab 12 Jahre, wenn sie bestimmte Vorerkrankungen haben.

Alle anderen Teenager können die Impfung nach ärztlicher Aufklärung erhalten, wenn sie oder ihre Eltern das wünschen.

Titelfoto: Oliver Berg/dpa

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