Trotz Corona dürfen tausende Besucher kommen: Bundesgartenschau 2021 startet

Erfurt - Mitten in der Corona-Krise, ohne große Feier und ohne Besuch des Bundespräsidenten wird am Freitag (9 Uhr) in Erfurt die Bundesgartenschau (Buga) eröffnet.

Blumen blühen in der Orangerie des Schlosspark Belvedere in Weimar. Der weitläufige Park gehört zu den 25 Außenstandorten der Bundesgartenschau 2021.
Blumen blühen in der Orangerie des Schlosspark Belvedere in Weimar. Der weitläufige Park gehört zu den 25 Außenstandorten der Bundesgartenschau 2021.  © Michael Reichel/dpa

Der Pandemie wegen musste der seit Jahren geplante Start deutlich abgespeckt werden. Ministerpräsident Bodo Ramelow (65, Linke), der die Gartenschau mit Erfurts Oberbürgermeister Andreas Bausewein (47, SPD) eröffnet, sagte aber: "Spätestens im Sommer starten wir richtig durch." Er sei überzeugt, dass Besucher trotz Einschränkungen mit Freude die Buga entdecken werden.

Zu den Einschränkungen gehört etwa, dass die tägliche Besucherzahl auf den Hauptstandorten in Erfurt auf 15.000 begrenzt ist. Um diese zu kontrollieren und für die Corona-Nachverfolgung, müssen sich Besucher im Vorfeld Tickets kaufen und eine Zutrittskarte für den gewünschten Tag buchen. Geöffnet sind zunächst nur die Außenbereiche.

Zudem werden Besucher ab Samstag einen negativen, aktuellen Corona-Test vorlegen müssen. Am Freitag bestehe diese Pflicht noch nicht, hieß es. Die Organisatoren hoffen darauf, im Verlauf der bis zum 10. Oktober geplanten Buga mehr Angebote öffnen und Auflagen lockern zu können, sofern es die Infektionslage erlaubt.

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Zu Beginn erwarten die Besucher auf den beiden Hauptstandorten - dem traditionsreichen Egapark und dem Petersberg mit historischer Festung - ein buntes Blumenmeer mit hunderttausenden Pflanzen sowie Themengärten und Spielplätze.

Darüber hinaus gibt es 25 Außenstandorte, an denen etwa Schlossparkanlagen in ganz Thüringen zu entdecken sind. Für ein Tagesticket zahlen Schüler 2,50, junge Erwachsene 12,50 und Erwachsene ab 25 Jahren 25 Euro. Dauerkarten kosten jeweils 12,50 Euro, 65 Euro und 125 Euro.

Titelfoto: Michael Reichel/dpa

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