Traurige Prognose: Theater in Thüringen bleiben wohl bis Ende Januar dicht

Erfurt - Theater- und Orchesterbesucher müssen sich in Thüringen bis zu den nächsten Aufführungen weiter gedulden.

Blick auf das Große Schauspielhaus des Theaters Altenburg-Gera. Auch hier bleiben die Sitze weiterhin leer.
Blick auf das Große Schauspielhaus des Theaters Altenburg-Gera. Auch hier bleiben die Sitze weiterhin leer.  © Bodo Schackow/dpa-Zentralbild/dpa

Eine Öffnung der Häuser für den Spielbetrieb sei vor dem 31. Januar kommenden Jahres nicht zu erwarten, teilte die Thüringer Staatskanzlei am Mittwoch mit. Grund sei die Entwicklung in der Corona-Pandemie. Mit Beginn des neuen Jahres solle die Lage erneut beurteilt werden.

Für die Planungssicherheit der Häuser sei es wichtig gewesen, "einen festen Zeitpunkt zu nennen, statt eine Hängepartie nach dem Prinzip Hoffnung vorzusehen", sagte Kulturminister Benjamin-Immanuel Hoff (44, Linke).

Der Linken-Politiker sprach den Angaben nach am Dienstagabend in einer Telefonschalte unter anderem mit den Intendanten der Thüringer Theater und Orchester sowie mit Verbänden und Trägern über die Entscheidung.

"Die Intendantinnen und Intendanten ebenso wie die Träger haben deutlich gemacht, dass sie diese Herangehensweise verstehen und gleichzeitig betont, dass sie jederzeit spielbereit sind, wenn die Infektionslage es hergibt", sagte Hoff. Das sei wichtig zu wissen.

Im Freistaat sind Theaterhäuser seit November wieder geschlossen.

Titelfoto: Bodo Schackow/dpa-Zentralbild/dpa

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