Gleitschirmflieger stürzt in Stromleitung mit 20.000 Volt!

Leinatal - Bei einem Gleitschirmflug über den Thüringer Wald hat sich am Mittwochnachmittag ein 35-Jähriger lebensgefährlich verletzt.

Kleidung liegt an der Absturzstelle.
Kleidung liegt an der Absturzstelle.  © NEWS5 / Schuchardt

Nach derzeitigen Information hatte der Mann über der Ortschaft Wipperoda (Landkreis Gotha) plötzlich mit technischen Problemen an seinem Motorgleitschirmflieger zu kämpfen.

Der 35-Jährige stürzte daraufhin ab und flog in eine Stromleitung. "Er ist durch eine Mittelspannungsleitung mit etwa 20.000 Volt geflogen, hat sie zerstört und mit herunter gerissen", so Martin Schreiber, Pressesprecher der Thüringer Energie AG.

Bei dem Unfall wurde der Sportler lebensgefährlich verletzt. Nach einer Erstversorgung an der Unglücksstelle ging es für den 35-Jährigen anschließend per Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik.

"Die Verletzungen durch einen solchen Unfall sind enorm groß und können tödlich sein", erklärte Schreiber.

Doch auch für Ersthelfer können solche Situation dramatisch enden. Bei einer Hochspannungsleitung reicht schon eine Annäherung von einem Meter, um einen elektrischen Schlag und Verbrennungen zu erleiden, teilte der Pressesprecher mit.

Zuerst müssen die Leitungen von Fachkräften frei geschalten werden. Bis dahin sollen Helfer Abstand nehmen und unter gar keinen Umständen die Leitungen berühren, so Schreiber weiter.

Titelfoto: NEWS5 / Schuchardt

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